WOL – Working out Loud 5, 6 & 7

Im ersten Beitrag zum Thema Working out Loud habe ich euch die Idee kurz vorgestellt, im zweiten Beitrag ging es um die Wochen drei und vier.
Heute möchte ich euch gerne mitnehmen in die Wochen 5, 6 und 7 – und damit in die Halbzeit.

Woche 05

Wir fangen wie immer damit an, uns gegenseitig auf den Stand zu bringen. Wie geht es uns mit unserem Vorhaben? stehen wir noch dahinter? welche Erfahrungen haben wir gemacht?
Von meiner Seite her habe ich das Gefühl, meinem Ziel „besser schlafen“ jedes mal ein Stück näher zu kommen.

Viel zu bieten

Einer der Schwerpunkte in dieser Woche war, sich selbst besser kennen zu lernen.

Der Gedanke dahinter ist, Anknüpfungspunkte zu haben, wenn man andere Menschen kennen lernt. So kann im Gespräch eine gemeinsame Basis entstehen. Ganz banales Beispiel: Wenn man im selben Land im Urlaub wie die Person, die man auf einem Business-Event kennen lernt, entstehen Anknüpfungspunkte.
So kommt man schnell von Small-Talk in ein verbindendes Thema.

Wer bin ich?

Eine der Aufgaben war es also in dieser Woche, 50 Punkte aufzuschreiben, die zu einem selbst passen. Alle aufzulisten würde den Rahmen hier sprengen, aber zehn davon teile ich gerne mit Euch.
Um den Überblick möglichst vielschichtig zu gestalten, zeige ich euch Beispiele aus allen Bereichen. Persönlich, Ausbildung, Beruf, Umfeld.

  • Aufgewachsen bin ich in Karlsfeld, das ist ein Vorort von München und gehört zu Dachau. Mit dem Start in die Schule bin ich aber die meiste Zeit meines Lebens in München und mit 21 auch dort hin gezogen.
  • Seit der ersten bis zur 12. Klasse war ich Waldorfschüler und war sogar im Waldorfkindergarten. Und ja kann meinen Namen tanzen.
  • Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gemacht. Und zwar in einer Behörde, die für Lehrpläne an bayerischen Schulen zuständig ist. Als Waldorfschüler fand ich das immer besonders lustig für staatliche Lehrer zuständig zu sein.
  • 2010 habe ich mich Selbstständig gemacht und war Jahrelang als Fotograf selbstständig. Später kamen weitere Projekte und Dienstleistungen dazu, momentan bin ich in Teilzeit Angestellt und Freiberufler, so habe ich mir selbst ein „Grundeinkommen“ verschafft.
  • Als Angestellter und auch als Freiberufler habe ich schon viele verschiedene Berufe und Tätigkeiten kennen gelernt, daher bin ich mittlerweile zum Allrounder geworden.
  • Durch die vielen Erfahrungen bin ich in den meisten Ebenen ziemlich entspannt und Gelassenheit ist neben unstillbarere Neugierde einer meiner (für mich) besten Eigenschaften.
  • Viele Jahre war ich sehr faul was Sport angeht, aber seit ca eineinhalb Jahren bin ich ziemlich aktiv und das hat mich sehr verändert.
  • Früher durch persönliches Interesse, heute durch meine Freiberuflichkeit, war ich schon in sehr vielen Städten in Deutschland. Lieblingsstädte: München und Hamburg. Als Stadt für mich an wenigsten sympathisch und meiner Meinung nach überbewertet: Berlin.
  • Mein erster eigener Urlaub ohne Eltern ging mit 3 Freunden von München nach Marokko, als Road Trip mit einem extra dafür gekauften Post Golf der ersten Generation.
  • Eine meiner größten Leidenschaften ist die Musik. Musik beeinflusst mich und ich kann meine Stimmung aktiv durch Musik beeinflussen wenn ich das möchte. Außerdem begleitet Musik mich in fast allen Lebenslagen und ich habe verschiedene Playlisten für nahezu alles.

Wo erkennt ihr euch wieder? bei welchen Themen können wir direkt ein persönliches Gespräch beginnen?

Woche 06

Wie immer startet unser Treffen mit einem Überblick über unsere Erfahrungen der vergangenen Woche.

Wer bin ich. Online.

In der heutigen Session lag der Schwerpunkt darauf, unsere jeweiligen Online-Profile in den sozialen Netzen zu prüfen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Und zwar ganz explizit in die Richtung, die uns unserem Ziel näher bringen soll.
Das mag nun für viele, die ihre WOL Ziele verfolgen, durchaus sinnvoll sein. In meinem Fall war dies heute zum ersten mal nicht sonderlich sinnvoll, denn mein Ziel „besser schlafen“ hat mit meinen Online-Profilen nichts zu tun und das passt auch nicht zusammen.

Außerdem habe ich gerade in den letzten Wochen, unabhängig von WOL, meine Online-Profile aktualisiert. Hier möchte ich den Fokus wieder vermehrt auf die Fotografie richten und habe neue Texte, Fotos und Inhalte angelegt.

So könnt ihr auf meinen wichtigsten Profilen bei LinkedIn und Twitter und auf meiner eigenen Webseite schon die neue Ausrichtung sehen. Einzig neu ist dazu gekommen, dass ich wieder darüber nachdenke, ob ich doch mit Instagram anfangen soll. Aber ich werde nicht so richtig „warm“ damit, daher möchte ich diese Überlegung noch etwas hinaus schieben.

Weil diese Woche für mich ganz speziell nicht sehr zielführend war, bleibt die Zusammenfassung kürzer.

Woche 07

Das WOL Treffen der 7. Woche war besonders spannend für mich.
Allerdings auch ziemlich persönlich, daher kann ich hier nur wenig dazu erzählen.

Es ging hauptsächlich darum, sich selbst einen Brief zu schreiben.
Dazu sollten wir uns  vorstellen, dass wir uns 2-3 Jahre in der Zukunft befinden und zurückschauen, was in den letzten Jahre passiert ist.
Wo die Herausforderungen lagen, aber auch was die Lösung daraus war und wie es uns geht, ob wir unsere Ziele erreicht haben, wo wir uns befinden etc.

Diesen Blickwinkel fand ich interessant, denn bisher kannte ich solche Konzepte eher nur so, dass man den Brief an sein Zukunfts-ich schreibt.
Sich selbst vorzustellen schon dort zu sein und zurück zu blicken hat mir gut gefallen.

Als Orientierung haben wir ein paar Fragen bekommen, die uns helfen können in die Denkweise rein zu kommen. Diese waren:

  • was sind meine Träume und Ziele?
  • Wie lautet meine Vision?
  • Woher weiß ich, dass ich Erfolg habe?
  • Wie werde ich mich fühlen wenn ich es NICHT versuche?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich es versuche?

Wie immer bei WOL waren diese aber nur ein Angebot, wir können den Brief auch ganz anders schreiben. Wichtig war nur, dass wir aus der Zukunft nach heute zurück schauen.

Bei dieser Übung fand ich es spannend mir vorzustellen, wo ich in drei Jahren bin und mir auch ein paar Gedanken dazu zu machen, welche Herausforderungen evtl. auf diesem Weg liegen und wie ich mich diesen stellen kann.
In meiner Vorstellung habe ich in dem Fall nicht „nur“ mein „besser-schlafen“ Ziel vor Augen gehabt, sondern mir mehrere private und berufliche Ziele vorgestellt die ich, in 3 Jahren, erreicht habe.

Für diese Ziele habe ich mir selbst Mut gemacht und mir geschrieben, dass ich sie erreicht habe, dass es phasenweise Herausforderungen gab, diese aber zu bewätligen sind und es sich lohnt weiter zu kämpfen und an den Zielen zu arbeiten.

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