Twitter

 Twitter
In dem Beitrag geht es um twitter. Allerdings wird heute nicht erklärt wie Sie sich bei twitter anmelden (das erklärt sich fast von selbst) sondern es geht um die Funktionen, denn Sinn und was twitter noch so mit sich bringt.

Twitter ist eigentlich ein Microblogging-Dienst, der aber aufgrund seiner einfachen Kommunikations- und Reaktionsmöglichkeiten auch als Soziales Netzwerk bezeichnet wird.

Wenn Sie noch keine oder wenige Erfahrungen mit Blogs oder sozialen Netzwerken haben, ist Twitter ein interessanter Einstieg.
Hier können Sie in Ruhe beobachten und so relativ schnell einen Zugang zu der meist sehr schnelllebigen Welt der sozialen Netze finden.
Bei Twitter müssen Sie sich interessanterweise nicht aktiv beteiligen um Twitter zu nutzen. Das klingt erstmal seltsam, wird aber hier erklärt.

Funktion
Bei Twitter gilt, ähnlich wie bei Google+, das „Follow“ (Abo) Prinzip.
Sehen Sie z.B. einen Account mit interessantem Inhalt, folgen Sie Ihm und schon sehen Sie alle Beiträge des Accounts auch auf Ihrer Startseite.
Gleichzeitig können Sie selbst sogenannte “Tweets”, veröffentlichen. Das sind kurze, auf 140 Zeichen beschränkte Statusmeldungen.
Diese Statusmeldungen können jetzt wiederrum von anderen Usern abonniert werden.
Ihre Abonnenten heißen Follower. Wenn Sie selbst ein Profil abonniert haben, sind Sie auch ein Follower des Profils. (Sie folgen dem Account).
Follower sind also nichts anderes als Abonnenten.

Wenn Sie selbst keine Mitteilungen verfassen möchten, können Sie auch nur andere Accounts abonnieren. So können Sie Twitter nutzen, ohne selbst aktiv dazu beizutragen.
Dies macht z.B. Sinn wenn Sie Medien, Zeitungen, Prominenten etc folgen möchten.

Interagieren und Reagieren
Natürlich können Sie es dabei belassen, andere Accounts zu abonnieren und nur zu lesen was passiert. Richtig Spaß macht es aber erst, wenn Sie auch auf die Statusmeldungen anderer reagieren.
Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten. Die wichtigsten sind “Antworten”, “Favorisieren” und “Retweeten”.

 

— Johannes Mairhofer (@photonity) October 28, 2013

 

Wenn Sie mit der Maus über einen “Tweet” scrollen, sehen Sie die möglichen Optionen.

  • Antworten: Hier antworten Sie auf den Tweet. Logisch.
  • Retweeten: Wenn Sie einen Tweet für wichtig und interessant befinden (und der Inhalt auch Ihre Follower interessieren könnte), wird der Tweet hiermit an Ihre eigenen Follower weitergegeben. Bei Facebook wäre das vergleichbar mit “teilen”.
  • Favorisieren: Wenn Sie den Tweet lustig oder interessant finden, können Sie ihn favorisieren. Bei Facebook wäre das vergleichbar mit “gefällt mir”. Dies bekommt der Schreiber des Tweets mit, nicht aber Ihre Follower auf Ihrer Startsete. (Es ist allerdings möglich alle Tweets die Sie favorisiert haben einzusehen)

Iimmer wenn Sie einen Benutzernamen in einem Tweet verwenden, bekommt dieser eine so genannte “Mention”, eine Erwähnung bzw, je nach Einstellung, eine Mitteilung. (Diese Erwähnungen sind sichtbar im “Verbinden” Bereich in Ihrem eingeloggten Account.)

Warum das ganze?
Erstmal macht twitter viel Spaß.
Fangen Sie ruhig damit an, das Sie nur anderen Usern folgen, die Sie interessant finden. Sie werden schnell merken, das Sie Lust bekommen, auf Tweets der anderen zu reagieren. Später werden Sie sicherlich auch selbst eigene Tweets schreiben wollen.

Wie jedes andere soziale Netzwerk oder jeder Blog, trägt auch twitter zu Ihrer Bekanntheit bei. Sie lernen so auch ganz nebenbei neue Leute und Kollegen kennen, was beim “Blick über den Tellerrand schauen” behilflich sein kann.
Außerdem ist Twitter (wenn man sich hereingefunden hat) sehr einfach. Sie können z.B. mittels der App von überall auf der Welt kurze Mitteilungen abgeben. (Das muss aber nicht heißen das Sie überall belanglose Dinge twittern sollen.)

Was soll ich twittern?
Die meisten Tipps die ich in den Bereichen des Selbstmarketings gebe, treffen auch hier zu.
Schreiben Sie nicht jeden Tag davon wie toll Sie sind, sondern veröffentlichen Sie z.B. interessante Links, Tipps zu Vernissagen und Ausstellungen, berichten Sie über schöne Webseiten von Kollegen, geben Sie Buchtipps, verlinken Sie interssante Artikel etc.
Natürlich können Sie auch von neuen Jobs erzählen die Sie erledigt haben, am besten mit einem Foto aus dem Auftrag oder einem Making-Of Bild während des Shootings. (Im Zweifel mit Auftraggeber abklären) 

Virtualität trifft Realität
Ich kenne kein anderes soziales Netzwerk, das die Virtualität so einfach und vielseitig mit der Realität verknüpft.

Zwei Beispiele:
In fast jeder Stadt gibt es mehr oder weniger offizielle Twittagessen, hier treffen sich Twitter-User zum gemeinsamen, ungezwungenen Mittagessen in Ihrer Stadt. Auf der Webseite kann jeder der möchte ein Twittagessen starten und seine Follower einladen. Jeder darf teilnehmen und so sein Netzwerk persönlich kennenlernen.
Außerdem gibt es den twittwoch, auch hier treffen sich Twitter-User. Beim Twittwoch gibt es meistens ein Überthema, zu dem man sich austauschen kann. Außerdem finden hier oft Vorträge und Diskussionen statt, manchmal ist ein kleiner Unkostenbeitrag fällig um teilzunehmen.

Ich habe in meinem Twitter-Leben tatsächlich schon viele interessante Personen kennengelernt (und auch live in echt getroffen) die ich ohne Twitter niemals kennengelernt hätte. 

Folgen
Natürlich können Sie sich gerne mein Profil dort ansehen und bei Interesse auch sehr gerne folgen. Das Profil dort finden Sie hier: @photonity. Außerdem habe ich ein weiteres twitter-Projekt gestartet. Der Account @99fotografen ist ein sogenannter „rotation curation“ Account. Er wird jede Woche von einem anderen Fotografen betreut. So berichten 99 Fotografen über 99 Wochen jeweils eine Woche aus Ihrem Leben, Beruf und ihren Gedanken als Fotografen. Mitmachen dürfen hier Berufs- und auch gerne Hobbyfotografen.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

2 thoughts to “Twitter”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünf × 5 =