Barcamp München Logo

Links zum Wochenende 64 #bcmuc Edition

Die Woche nach dem Barcamp München verging schon wieder sehr schnell. Neue spannende Dinge sind in der Planung, dazu aber in den nächsten Tagen und Wochen mehr. Die Links zum Wochenende diesmal als Rückblick in der #bcmuc Special Edition. Die Reihenfolge ist rein zufällig und nicht wertend. Sollte ich euch vergessen haben, sagt einfach kurz bescheid.

  • Das #bcmuc Wochenende – Beitrag bei mucbook
  • Barcamp Tag 1 Retrospektive aus Orgasicht – Beitrag von Nils Hitze
  • Barcamp Tag 2 & Sessionsammlung – Beitrag von Nils Hitze
  • Barcamp München 2017 #bcmuc – Beitrag von Martin Emmerich
  • Barcamp München #bcmuc  – Beitrag von Beate Mader
  • Barcamp München: Was du wissen solltest – Beitrag von Katrin Kuch
  • Barcamp München: Wenn Nerds ins Schwurbeln kommen und Blogger blockadefrei bloggen – Beitrag von Daniela Heggermaier
  • So war das Barcamp München 2017 – Beitrag von Robert Baranovski
  • Barcamp München re:publica Feeling an der Isar – Beitrag von Marcus Pflugbeil
  • Barcamp für Einsteiger. Eindrücke vom #bcmuc – Beitrag von Irene Gronegger
  • Barcamp München. Ein großer Erfolg – Beitrag von Thomas
  • Nachgedanken zum Barcamp Münchene – Beitrag von Mikka Luster
  • Chatbot mit Messenger Integration – Beitrag von Wilfried Hoge
  • CNC QA auf dem Barcamp München – Beitrag von Nathan Bruec
  • Warum ich Eure Blogposts so scheisse finde – Beitrag vom Bavarian Geek
  • Barcamp München Tag 1 – Beitrag von Alexander Schnapper
  • Behörde, mach die Tür auf – Beitrag von Stefan Döring
  • Barcamp München Rückblick – Mein eigener Beitrag inkl. „learnings“ und Tipps.

 

Alle bisherigen Links zum Wochenende findet ihr im refind-Profil in der entsprechenden Kategorie.
Die Barcamp München Blogbeiträge sind in dieser refind Sammlung.

Was ist refind? Ich habe es im Blogbeitrag aufgeschrieben.

Ein Blick auf die hängenden Monitore bei Microsoft

Barcamp München Rückblick

Mein erster Kontakt zu Barcamps war das Isarcamp 2013.
Das Barcamp Konzept (Ihr kennt es nicht? lest bei Franz Patzig nach) war mir damals neu und anfangs etwas befremdlich.

Als ich verstanden habe, dass bei richtigen Barcamps Eintrittsgelder allein der Kostendeckung dienen und alle Beteiligten, ob Helfer oder Organisation, i.d.R. keinen Gewinn machen (wollen), fand ich es geil.

Jedenfalls hatte ich nach dem Isarcamp Spaß an Barcamps und war dann immer wieder in verschiedenen Positionen bei Barcamps dabei. Manchmal als Gast, manchmal als Helfer oder Unterstützer. Bei den open Transfer Camps bin ich mittlerweile immer wieder im Helferteam dabei.

In dem Artikel geht es jetzt nicht so sehr um das Barcamp München an sich, sondern eher darum wie es dazu kam und warum ich dort reingerutscht bin. Außerdem gebe ich kleine Einblicke in die Kommunikation und meine „learnings“.

 

Barcamp München

Letztes Jahr hat Nils Hitze via Facebook nach Helfern fürs Barcamp München gesucht und ich dachte mir: „joar, meld dich mal“.
Aus dem kurzen Gespräch wurde ein längeres und irgendwie aus dem „ja, ich helf gern mit“ mit der Zeit ein „oh, ich bin jetzt CoOrga“.

Neben Nils waren noch Hendrik Luehrsen und Volker Heinrich von der Agentur luehrsen-heinrich im Head-Orgateam.
Zu viert hätten wir das allerdings sicherlich nicht auf diesem Niveau organisieren können. Vor allem da wir diese Arbeit nur nebenbei machen und alle noch richtige Jobs und ein eigenes Leben haben. Unglaublich aber wahr 🙂

Zum Glück also hatten wir bereits im Vorfeld schon einige Helfer, die uns mit Kontakten, Tipps und Ideen geholfen haben.

So hat uns z.B. Erik Hägele aus dem fernen Stuttgart immer wieder mit Ideen, Tipps, Kontakten und Tweets tatkräftig unterstützt.
Außerdem Marie, die auch einige Ideen und Kontakte beisteuerte.
Um nur zwei zu nennen.

Außerdem sehr beruhigend waren die sofortigen Zusagen von Microsoft für die Räume, consulting4projects als erster Sponsor und mucbook als erster Medienpartner. Diesen dreien daher ein besonderer Dank.
Welche Sponsoren, Partner und sonstigen Unterstützer im Laufe der Zeit zugesagt und geholfen haben, sehr ihr im Rückblick im Artikel bei mucbook.

 

Kommunikation

Zum Glück ist Nils ebenso wie ich kein großer Fan von Telefonaten. Wir beide haben während der gesamten Vorbereitung nicht ein einziges mal telefoniert und uns nur via Facebook-Messenger und bei größeren Besprechungen mit Erik via Twitter-DM ausgetauscht. Dafür danke ich den beiden sehr 🙂

Meistens hatte jeder seine „eigenen“ Ansprechpartner bei Sponsoren, Medienpartnern etc. Es war also nur ganz selten nötig das wir beide mit einem der Unterstützer sprechen mussten.
Zugegeben: Wenn dies doch mal notwendig war, lief es leider nicht richtig rund.
Daraus lerne ich: Ein Ansprechpartner pro Sponsor oder Medienpartner ist besser. Falls ihr etwas ähnliches plant, versucht so zu vorzugehen.

 

Hierarchie vs. Team

Aus anderen Teams und Strukturen solcher Veranstaltung her kenne ich es eher so, das alles im Konsens entschieden wird.
Wir waren ein überschaubares und kleines Team und haben uns dagegen entschieden.

Jeder hatte große Freiheiten und da wir alle Erwachsen sind gab es im Prinzip keine Regeln.
Wir haben nur festgelegt, das Nils der „Chef“ ist, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Richtige Unstimmigkeiten gab es nicht, von der ein oder anderen Meinungsverschiedenheit abgesehen waren wir immer d’Accord.
Diese wenigen male haben wir übrigens trotzdem gesprochen und wurden uns dann immer einig.

 

Aufgaben

Wir haben keine konkrete Aufgabenverteilung gemacht, jeder hat sich gekümmert wenn er gerade Zeit hatte oder sich auskannte.
Es haben sich dann allerdings ein paar Schwerpunkte herauskristallisiert, die in etwa so aussehen:
Nils: Sponsoren, Main-Location, Chef und den Überblick wahren. Luehrsens: Finanzielles und Grafiken. Ich: Medienpartner und Side-Locations.

Alles wäre aber ohne die Helfer vor Ort und auch während der Planung nicht machbar gewesen. Vor allem dem Event Team von Microsoft möchte ich hier nochmal einen großen Dank aussprechen: Dadurch das sie die ganze Zeit dabei waren und immer für einen reibungslosen Ablauf sorgten, konnten wir vom Team auch die ein oder andere Session halten und besuchen.

Die Mitarbeiter von luehrsen-heinrich haben noch einen Film und Fotos für uns produziert, den Ihr auf der Facebookseite ansehen könnt. <3

 

Highlights

Ein paar besondere Highlights dürfen natürlich nicht fehlen. Meine beiden Highlights aus dem Orgateam waren:

  • Die Bereitschaft des Microsoft Event Teams ein eigentlich fremdes Event dermaßen gut zu unterstützen.
  • Google hat in München ein eigenes Bier und wir vier Kästen davon gesponsert bekommen.
  • Die Polizei München leistet grandiose social-media Arbeit und war am Samstag mit einer eigenen Session dazu vor Ort.
  • Alles hat geklappt fast ohne telefonieren zu müssen. Hört sich bescheuert an, ist so viel einfacher wenn man das alles nebenbei macht.

 

Fazit

In der gesamten Vorbereitungszeit und während des Barcamps habe ich sehr viel gelernt. Über Hilfsbereitschaft. Team und Community. „Macher“-Typen und Menschen die lieber drüber reden. Anspruchsdenken und Anspruchshaltung. Selbstständig und Selbstgefälligkeit. Sehr sehr viel positives und natürlich auch ein wenig negatives.

Das Positive überstrahlt das Negative aber bei weitem, daher möchte ich mit einem Zitat aus Nils Beitrag schließen: „Nächstes Jahr wieder? Aber logens“.

Barcamp München Logo

Barcamp München 2017

München braucht endlich wieder ein neues Barcamp. Ein Barcamp, mit offenen Themen und ohne Impulsvorträge.
Als Nils Hitze vor einiger Zeit bei Facebook gefragt hat, wer Lust hat und wer helfen möchte, habe ich mich direkt bei Ihm gemeldet.
Eigentlich wollte ich erst im Januar so richtig aktiv werden und dieses Jahr noch einiges anderes abschließen, aber es kam anders und so sind wir schon mitten drin in der Organisation.

Mittlerweile ist neben Nils auch noch Erik Hägele und das Team der Luehrsen Heinrich GmbH im Orgateam dabei. Wir freuen uns natürlich auf weitere Helfer und Unterstützung. Wer das tun möchte, schreibt uns einfach an oder kommt in unsere Facebook-Gruppe.

 

Barcamp

Was ist überhaupt ein Barcamp und hat das was mit Trinken zu tun? Das ist kein schlechtes Wortspiel, sondern Fragen die tatsächlich immer wieder gestellt werden.

Ein Barcamp ist eine (un)Konferenz. Eine Konferenz, die ohne feste Themen und ohne hochbezahlte Referenten und somit auch ohne immense Ticketpreise auskommt.
Das besondere ist: Jeder wird vom Gast zum Referenten, und das im fliegenden Wechsel.

Zu Beginn stellen sich alle Anwesenden kurz vor, meist mit 3 sogenannten Hasthtags, also Stichwörtern zu sich. Das dauert eine Weile, aber so bekommt man ein Gefühl, welche Menschen denn so anwesend sind und mit wem man sich vllt. später noch unterhalten will.

Anschließend kann (und soll) jeder der möchte ein Thema vorschlagen, mit dem man sich beschäftigt hat oder das man gerne vorstellen möchte. Dies kann in Form eines Vortrages oder in einer Aktion oder einer Diskussionsrunde passieren. Prinzipiell sind hier alle Varianten frei wählbar. Ungern gesehen sind hier allerdings reine Marketingvortäge, in der nur eigene Produkte oder Dienstleistungen verkauft oder vorgestellt werden. Dazu gibt es andere Plattformen.

Alles kann. Nix muss. Bei Barcamps ist es völlig üblich, das zu tun und sich darüber auszutauschen was von eigenem Interesse ist. Merkt man während einer sogenannten Session, das Thema passt doch nicht so gut, kann man ohne schlechtes Gewissen den Raum verlassen oder wechseln. Gerade bei reinen Marketingvorträgen passiert das auch öfter, lasst es also am besten gleich.

 

Lust?

Habt Ihr Lust bekommen? das Camp findet statt am 11. und 12. März 2017 und zwar bei unserem ersten Sponsor, dem Location-Sponsor: Microsoft. Hierfür ein besonderer Dank, denn ohne Locationsponsor können die Ticketpreise nicht so niedrig gehalten werden.

Am 10. März 2017 gibts eine kleine Warm-up Party. Hierfür ebenfalls ein besonderer Dank an Eva, die uns mit dem Giesinger Bräu eine tolle Partylocation organisiert hat. Details dazu gibts aber noch nicht 🙂

Ein weiterer Dank geht an das mucbook, die unser erster Medienpartner sind. Hierfür habe ich heute bereits das erste Interview gegeben, das könnt ihr dann bald lesen.

Apropo Ticket: Wir sind hier noch in der finalen Abstimmung, aber die Preise werden bei ca 20€ liegen. Damit das möglich wird, suchen wir weitere Helfer, Sponsoren und Medienpartner. Alle Infos dazu haben wir auf der Webseite zusammengefasst: http://muc.camp.bayern.

Unter camp.bayern wird es nach und nach eine Übersicht über andere Barcamps in Bayern geben. Diese Seite wird von oben genannter Firma Luehrsen Heinrich entwickelt und betreut, dafür auch ein großes Danke.

 

Sharing is Caring

Macht mit und unterstützt das Barcamp München, dann wird das eine tolle Veranstaltung.

Wenn ihr Kontakt zu potentiellen Sponsoren oder spannenden Medien habt, erzählt ihnen von uns.
Wenn ihr selbst über uns berichten wollt, macht das gerne.

Außerdem freuen wir uns wenn ihr die Webseite teilt und dem Twitter Account folgt. Wir stehen natürlich auch für Interviews und fast alles andere zur Verfügung, sprecht uns einfach in den sozialen Netzen an.

Nils bei Twitter: @kojote
Erik bei Twitter: @derExperte
Ich (Johannes) bei Twitter: @photonity

Wir freuen uns auf euch… Danke <3