Sichtbar

Dies scheint die Woche der Blogparaden zu werden. Nachdem es am Montag um das Thema Perspektivwechsel ging, ist heute „Sichtbarkeit“ das Thema. Und zwar in der Blogparade der #dwm, der Digital Media Women. Ob ich als Mann überhaupt teilnehmen darf, habe ich vorher via Twitter geklärt 🙂

 

Beim Thema Sichtbarkeit sollten wir meiner Meinung nach zwischen der Offline- und Online Sichtbarkeit unterscheiden. Beide Varianten sind sinnvoll, und vor allem für Freelancer und Unternehmer wichtig. Am besten ist eine gut organisierte Kombination aus beiden.

 

Online

Online fängt die Sichtbarkeit fängt ganz klassisch mit einer eigenen Webseite an. Von einer einfachen Web-Visitenkarte bis hin zum aufwändigen und individuell programmierten Auftritt ist alles möglich. Je nach Wunsch und Budget ist die Bandbreite sehr groß. Eine eigene Homepage, wie auch immer sie am Ende geartet ist, ist meiner Meinung nach für Freelancer absolut empfehlenswert.

Um die eigene Sichtbarkeit online noch zu erhöhen, gibt es viele weitere Möglichkeiten. z.B.

  • Blog
    Ein Blog ist sinnvoll, wenn ihr ein Fachgebiet habt über das ihr, am besten in regelmäßigen Abständen, Beiträge veröffentlicht. Ein Blog ist oft Bestandteil der Webseite, kann aber auch völlig autark betrieben werden.
  • Social Media
    Klar, Social Media gehört zur Sichtbarkeit dazu. Schaut euch verschiedene Netzwerke an und entscheidet  dann, welche zu euch passen. Nicht jeder Kanal ist für jeden sinnvoll. Meiner Meinung nach ist es viel besser, auf wenigen Netzen aktiv zu sein, als in allen Kanälen nur „tote Accounts“ zu haben, nur um vertreten zu sein.
  • Foren und Gruppen
    In vielen Communities wie XING oder LinkedIn gibt es separate Gruppen. Hier können Fragen gestellt, aber natürlich auch beantwortet und damit Fachwissen geäußert werden. So könnt ihr euch als Experte positionieren und Fragen der anderen User beantworten.

 

Offline

Auch offline gibt es viele Möglichkeiten, um euer Fachwissen zu erweitern oder weiter zu geben. Neben Social Media Treffs etablieren sich auch sogenannte Meetups langsam in Deutschland. Hier gibt es zu fast jedem Thema Treffen in den großen deutschen Städten. Die meisten dieser Treffen finden regelmäßig statt.

Neben Meetups gibt es in verschiedenen Stödten lokale Netze wie z.B. nebenan.de oder verschiedene lokale Gruppen, Nachbarschaftshilfe, Stammtische etc. Hier hilft Google oder, gerade in kleineren Gemeinden, der Blick auf Pinnwände in der VHS oder im Sportverein. Auch hier kann man auf Gleichgesinnte treffen und so die eigene Sichtbarkeit erhöhen.

Die meisten dieser Netzwerke sind kostenlos oder gegen eine kleine Organisationsgebühr zu besuchen. Wer es einmal in eine andere Richtung versuchen will, dem sei noch das große Unternehmernetzwerk BNI empfohlen. Etwas umstritten und sicher nicht für jeden geeignet, aber ein Besuch bei einem Frühstück hilft um zu klären ob es zu einem passt, oder eben nicht. Ich hab das auch mal gemacht und diese Art der Treffen sogar ein Jahr lang ausprobiert.

 

Fazit: Online goes Offline

In manchen Bereichen verschwimmen die Grenzen, so treffen sich z.B. die Ironblogger in verschiedenen Städten zu regelmäßigen Stammtischen. Via Twitter werden immer wieder Treffen mit verschiedenen Themen veranstaltet. Hier hilft, Augen offen halten und den „richigen“ Leuten folgen, oder direkt selbst ein Treffen organisieren.

Generell hilft es bei all diesen Aktionen, nicht nur zu fordern sondern auch zu geben. Nur so wird man als Experte war genommen und nicht als „Schnorrer“ abgestempelt, der immer nur Wissen abgreifen will aber nie etwas gibt.

Versucht einfach, die richtige Kombination für euch aus allem zu finden und probiert aus, um zu sehen was passt.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

2 thoughts to “Sichtbar”

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