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Neue Aufträge mit LinkedIn

Neue Aufträge mit LinkedIn

linkedIn Profi von Johannes Mairhofer

Seit etwa zwei Monaten teste ich ziemlich ausführlich den LinkedIn Algorithmus um herauszufinden, ob ich damit neue Kund*innen und Aufträge bekommen kann. Heute möchte ich meine bisherige Erfahrung gerne teilen.

Im ersten Abschnitt erzähle ich dir, was für mich funktioniert hat – und was nicht.
Wenn dich nur das Ergebnis interessiert, springe hier gern direkt zum Fazit.

Mehr Inhalte statt nur Content

Um Kund*innen zu finden brauchst du erst mal Sichtbarkeit. Viele Beiträge in meiner Timeline drehen sich allerdings mehr um persönliche Geschichten als um fachliche Inhalte.
Diese bringen zwar viel Interaktion, aber wirklichen Mehrwert bietet dieser Storytelling Content nicht.
Ob daraus Aufträge generiert werden kann ich dir nicht sagen und das würde auch nicht zu meiner Art von Kommunikation passen.

In meinem Test habe ich mich also auf fachliche Inhalte konzentriert, die mit meinem Thema zu tun haben und meinen Follower*innen einen Mehrwert bieten sollen – um aus Follower*innen Kund*innen zu machen anstatt Fans, die nur meine Story feiern aber gar nicht wissen wo meine Kompetenzen liegen.

Mit diesem Ansatz habe ich jeden Werktag einen Beitrag veröffentlicht, der sich um WordPress dreht.
Mal war das ein Tipp zu Sicherheit und Backups, mal ein Hinweis zu neuen Versionen oder immer wieder Empfehlungen zu Plugins die ich aus verschiedenen Gründen gerne nutze.

Interaktion

Tägliche Inhalte veröffentlichen wenn sie niemand sieht ist auch nicht zielführend. Um meine Sichtbarkeit zu erhöhen habe ich also andere Beiträge kommentiert, geliked, andere Kontakte erwähnt und so für Austausch gesorgt.

Dabei habe ich mir Mühe gegeben, sinnvolle Kommentare zu schreiben. Blabla Sätze wie „toller Beitrag“ oder „du hast recht“ habe ich mir meistens gespart.

Um mich nicht zu „Everybodies Darling“ zu machen habe ich auch kritische Reaktionen veröffentlicht oder fachliche Einwände geäußert.

Eine weitere tolle Idee für ehrliche Interaktion ist…

#reflectandlearn

Auch bei linkedIn gibt es mittlerweile Hashtags die auch gut funktionieren. Einer davon ist die #ReflecAndLearn Idee, die bei Anna Koschinski und Maren Martschenko anfing und mittlerweile einige User*innen begeistert.

Hier posten wir einmal die Woche eine Art Wochenrückblick mit Einblicken in die Woche. Was hat uns stolz gemacht, was hat uns begeistert, was haben wir gelernt und andere spannende Fragen, die dann beantwortet werden. Dadurch entsteht regelmäßiger Austausch mit interessanten Einblicken, die auch den Algorithmus triggern und somit die Beiträge nach oben schieben.
Mehr dazu findest du hier: #reflectandlearn

Kaltakquise geht gar nicht

Durch meine Premium Mitgliedschaft sehe ich, wer mein Profil aufruft und meist auch woher die Besucher*in jeweils kommt. Eine Zeit lang habe ich alle die mich besucht haben angeschrieben und gefragt, ob sie gefunden haben was sie gesucht haben und/oder ob ich ihnen bei einer Fragestellung helfen kann. Diese Kalt-Akquise hat für mich gar nicht funktioniert, hier habe ich keinen einzigen Auftrag bekommen.

Die Mischung aus eigenen fachlichen Beiträgen und die ehrliche und wertschätzende Kommunikation mit anderen hat mir mittlerweile neue Aufträge eingebracht, die ich zimlich sicher nicht einfach so erhalten hätte.

Such-String Hack

Eine weitere Idee um Aufträge zu generieren hast du vielleicht noch nicht so oft gelesen: Die Suche.

auf dem Linkedin Screenshot sieht man meine Suche nach "wordpress hilfe" und die markierten Filter "Beiträge" und "Vergangene Woche" mit dieser Funktion habe ich die Suche angepasst um neue Aufträge zu erhalten
linkedIn Screenshot

Wie du im Screenshot siehst, habe ich hier nach „WordPress Hilfe“ gesucht.
Die LinkedIn Suchfunktion erlaubt mir nun, meine Suche etwas granularer zu justieren und beispielsweise nach „Beiträgen“ die „vergangene Woche“ geschrieben worden zu filtern.
Praktischerweise werden diese Filter auch via String in die URL übertragen und ohne Session-ID gespeichert.
Das bedeutet, du kannst deine Suche auch als Bookmark speichern und regelmäßig ausführen.

Je nachdem was und wie kreativ ich meine Suche hier justiere, finde ich genau die Mitglieder, die meine Hilfe brauchen. Nun schreibe ich sie entweder an, kommentiere den jeweiligen Beitrag oder empfehle auch gerne mal jemand aus meinem Netzwerk, wenn es am Ende doch nicht zu mir selbst passt.

Die Referenzen

Eine weitere Funktion im LinkedIn Profil sind die Referenzen. Hier habe ich gerade erst angefangen ein paar meiner liebsten Kund*innen direkt zu fragen, ob sie mir ein kleines Referenzschreiben geben.
Ähnlich wie die Referenzschreiben hier in meiner Webseite als PDF mit Briefkopf und Logo beweisen Referenzen von echten Menschen meine Kompetenz und erhalten durch die persönliche Note der Referenzgebenden auch nochmal einen besonders hohen Stellenwert.

Fazit: neue Aufträge bei linkedIn.

Der Anfang war etwas mühsam, ich musste in die Aktivität kommen und in eine Art finden, die auch zu mir passt. Bisher hat es sich bereits gelohnt – JA ich habe neue Aufträge über linkedIn erhalten und denke da werden auch noch weitere kommen.

Zum ersten mal merklich mehr Feedback kam bei mir nach ca fünf Wochen, die ersten konkreten Anfragen nach etwa sieben und die ersten gebuchten Aufträge habe ich nach etwas über zwei Monaten generiert.

Angenehmer Nebeneffekt ist ja noch, dass die Inhalte nun da sind und auch an anderer Stelle veröffentlicht werden können. So werden mit Sicherheit einige der LinkedIn Beiträge auch hier in den Blog wandern.

Bei LinkedIn vernetzen?

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