Langzeitbelichtung

LinkedIn und ich

Letzte Woche habe ich beschrieben, wie mein Netzwerk bei LinkedIn funktioniert. In dem Zusammenhang habe ich mein Netzwerk etwas „aufgeräumt“ und dann auch gleich mein Profil dort wieder auf den aktuellen Stand gebracht. Als Experiment habe ich versucht, alle Jobs, freien Mitarbeiten, Projekte und Ehrenämter ab einem Monat Dauer und seit der Berufsausbildung aufzunehmen.
Dabei habe ich versucht möglichst genau zu sein, was gerade bei Anfang und Ende oft nicht ganz leicht war.
Im Beitrag heute möchte ich ein paar der Erfahrungen weitergeben.

Kalender

Seit mehreren Jahren nutze ich einen Kalender, der via eigener Cloud verbunden ist und auf meine Geräte synchronisiert wird. In diesem trage ich meistens alles was meinen Job betrifft sauber ein und konnte dadurch auch viele der Projekte zeitlich recht genau zuordnen. Allerdings gingen beim Wechsel des Anbieters für meinen Kalender vor einigen Jahren einige Einträge verloren, die ich dadurch nur ungefähr rekonstruieren konnte.

Warum ich mich dazu entschieden habe, Kalender und Kontakte aus Google zu lösen habe ich in diesem Beitrag aufgeschrieben.

Mails

Die meisten von euch wissen wahrscheinlich, dass ich nicht gerne telefoniere. Hier kommt ein weitere Grund dazu: Durch die Mails kann ich auch Jahre später noch Kommunikation zu vergangenen Projekten finden und zuordnen. Aktuelle Mails bearbeite ich über verschiedene Programme und Apps direkt auf dem Mailserver. Damit dieser nicht zu voll wird, archiviere ich jährlich vergangene Mails mit Thunderbird.
Diese Archivdateien lassen sich dann ganz einfach auf der lokalen Festplatte oder im heimischen Netzwerk sichern und je nach Bedarf ohne großen Aufwand wieder in Thunderbird einbinden.
So konnte ich ebenfalls vieles rekonstruieren und Beginn und Ende von Projekten wieder herausfinden.

Warum ich nicht gerne telefoniere, habe ich in diesem Beitrag nochmal ausführlich erläutert.

Twitter

Neben dem ganzen Blödsinn poste ich tatsächlich auch ab und zu Themen aus meiner Arbeit bei Twitter . Hier auch gerne erste Tage bei neuen Projekten oder Anfahrten zu Jobs. So konnte ich auch einige der vergangenen Erfahrungen sehr genau wieder rekonstruieren.

Mein Profil bei Twitter findet ihr natürlich online. Folgt gerne @photonity

Fazit

Möglicherweise ist nicht jeder Punkt wirklich zu 100% korrekt und vielleicht um den ein oder anderen Monat verschoben, aber im großen und ganzen ist mein Profil bei LinkedIn nun wieder auf einem aktuellen Stand und nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt. Tatsächlich bin ich mir sicher dass alles so stimmt wie es dort steht.
Zu sehen, wie viele Projekte, Ehrenämter und Jobs in den letzten 15 Jahren zusammen gekommen sind fand ich besonders spannend. Einiges davon war tatsächlich vergessen oder nicht mehr präsent und möglicherweise habe ich auch noch einiges vergessen.

Die Projekte, die mir am wichtigsten sind, habe ich auch in diese Webseite integriert und aufgelistet.

Um zu sehen was man schon so alles gemacht hat, empfehle ich jedem so eine Liste zu erstellen. Auch wenn es nicht direkt in LinkedIn intergiert wird, ist es durchaus interessant so einen Überblick zu erstellen.