Lightroom ist meiner Meinung nach immer noch DAS unterschätzte Tool von Adobe für Bildverwaltung und digitale RAW Entwicklung.
In meinem Umfeld nutzen tatsächlich wenige die volle Bandbreite dieses großartigen Tools.

In diesem Artikel gebe ich einen kleinen stichpunktartigen Einblick in die Bandbreite der Möglichkeiten und verrate dir am Ende, wie ich dir dabei helfen kann das beste aus Lightroom für dich raus zu ziehen.

Warum Lightroom

Lightroom kombiniert viele der Bedarfe, die Fotograf*innen in ihrem Alltag haben. Durch die neuen Abo-Modelle von Adobe ist Lightroom mittlerweile auch für private Endanwender*innen durchaus interessant geworden.

Nicht-destruktives Arbeiten

Den Begriff hast du vielleicht schon mal gehört und es ist ein sehr großer Vorteil von Lightroom und anderen RAW Entwicklungs-Tool.
Es bedeutet, dass du die originalen RAW Daten bei der Entwicklung nicht „kaputt“ machst.

Lightroom verändert die originalen RAW Daten nicht, sondern legt (bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. die Bewertungssterne) die Entwicklungseinstellungen in einer Datenbank ab.
Erst beim Export der RAW-Daten werden die Einstellungen dann angewandt und auf die exportieren Bilder gelegt.

Dadurch kannst du ohne weiteres mehrere Versionen deiner RAW Daten entwickeln und z. B. mit einem Klick eine schwarz-weiß und eine farbige Variante deiner Bilder erzeugen.

Einblicke in das Programm

Im Artikel beziehe ich mich auf das (mittlerweile) so genannte Lightroom Classic.
Lightroom Classic ist aufgeteilt in sieben Module, die alle mehr oder weniger sinnvoll sind.

Bibliothek

Hier werden deine Bilder verwaltet

  • Bilder importieren
  • Bilder verwalten und mit virtuellen Sammlungen sortieren
  • Bilder nach deinem System umbenennen, auch als Batch Job
  • Bilder verschlagworten
  • Bilder bewerten
  • (entwickelte) Bilder als nutzbares Format (z. B. JPG) exportieren

Entwickeln

Hier werden deine RAW-Daten zu nutzbaren Bildern

  • Klassische RAW Entwicklung
  • Objektivkorrekturen
  • Oft genutzte Entwicklungseinstellungen als Presets speichern
  • „Leichte“ Bildkorrekturen wie z. B. Pickel entfernen oder „rote Augen“
  • Verlaufsfilter um z. B. den Himmel zu optimieren
  • Einsatz externer Tools wie z. B. beliebte NIK Filter

Karte

Hier werden deine Bilder geografisch angezeigt

  • GPS Daten aus RAW oder Smartphone-JPGs auslesen
  • Entstehungsort der Bilder auf einer Weltkarte zeigen

Buch

Hier werden deine Bilder zu einem Buch

  • Fotobuch gestalten
  • Integration externer Fotobuch-Hersteller

Diashow

Hier werden deine Bilder zur Präsentation vorbereitet

  • Bilder beim Kunden präsentieren
  • DIA-Show mit Text und Musik erweitern

Drucken

Hier werden deine Bilder gedruckt

  • Kontaktbögen erstellen
  • Bilder zur Auswahl bei Kund*in vorbereiten
  • Drucken oder digitales PDF erstellen

Web

Hier werden deine Bilder zu einer Web-Galerie

  • (Einfache) Galerien für Webseiten erstellen

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Wenn du jetzt auch begeistert bist und mehr wissen und deinen Workflow optimieren willst…