Hinter diesem leicht provokanten Titel verbirgt sich eine Blogarade von contentcure. Hier findest du den originalen Aufruf zur Teilnahme, bis ende Juni kannst du auch mit deinem eigenen Blog teilnehmen.

In dieser Blogparade geht es um Texte, Honorare von freien Autor*innen und Tipps für Berufseinsteiger*innen.
Neben meinen beiden hauptsächlichen Tätigkeiten als Fotograf für Portraitfotos und Berater für WordPress gebe ich mein Wissen auch immer wieder als Autor für Fachtexte weiter.

Immer wieder bin ich im Austausch mit anderen Autor*innen oder Freiberufler*innen und finde diesen Austausch sehr spannend, denn so können wir uns gegenseitig unterstützen. Durch dieses Interesse hat mich auch der Aufruf zur Blogaprade erreicht, bei der ich sehr gerne mitmache.

Wie du im Aufruf sehen kannst, werden einige Fragen genannt, die im eigenen Beitrag aufgegriffen werden können. Außerdem sollen drei Tipps für Berufseinsteiger*innen genannt werden. All das hier im Beitrag.

Brauchen freiberufliche Texter*innen mehr Lobby?

Als Fotograf bin ich bei Freelens, ein Verband der sich für uns freie Fotograf*innen einsetzt. Darüber habe ich auch den befreundeten Verein der Freischreiber entdeckt, die ähnliches für freiberufliche Autor*innen umsetzen.
Beide Vereine ergänzen sich wunderbar und eine Mitgliedschaft in einem der beiden empfehle ich auf jeden Fall.

Trotzdem ist mehr Lobbyarbeit für uns freie durchaus wichtig, vor allem um die Wertschätzung freier kreativ denkender Menschen zu stärken.

Aus welchen Fehlern hast du am meisten gelernt?

Kostenlos arbeiten um den Fuß in die Tür zu bekommen. Diesen Fehler habe ich als Fotograf gemacht, er ist aber natürlich auf die Textbranche übertragbar.

Warum hast du dich fürs Texten entschieden?

Es ist eine wunderbare Ergänzung zu meinen anderen Themen und ich gebe mein Wissen gerne weiter.
Wenn ich dies auch auf anderen Plattformen als dem eigenen Blog und bezahlt machen kann, ist das wunderbar um einerseits die Reichweite zu stärken und andererseits auf mehrere Standbeine zu setzen.

Gerade in der Pandemie hat mir diese Mehrgleisigkeit sehr geholfen.

Sind automatisiert erstellte Texte bereits eine große Konkurrenz?

Meine Texte konzentrieren sich auf die Weitergabe von Fachwissen. Hier geht es, zumindest momentan, sehr stark darum, WIE ich dieses Wissen auf einfache Art erkläre. Daher bin ich persönlich noch nicht von automatisierten Texten direkt bedroht.
Mir ist aber bewusst dass sich das jederzeit ändern kann. Auch das ist wieder ein Argument um auch weiterhin auf mehrere Standbeine zu setzen.

Deine drei Tipps für Berufseinsteiger*innen sind?

  • Arbeite nicht kostenlos denn das ist fast immer umsonst
  • Sei offen für neues und setze auf mehrere Standbeine
  • Tausch dich mit Kolleg*innen aus und seh‘ andere nicht als Konkurrenz sondern als Kolleg*in.

One Comment on “Endstation Texterstrich”

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