Eine kleine Einführung zum Selbstmarketing

Liebe Leser,
der Bereich des Selbstmarketings ist riesengroß und hört nicht, wie mache vielleicht glauben, bei der Facebook Fanseite auf.
Selbstmarketing spielt sich auch nicht nur im Internet ab, sondern überall.

Genau wie Werbung von Konzernen und Firmen auch überall zu finden ist, und nicht nur in speziellen Bereichen.
Es gibt hier auch keinen Einheitsplan, der für alle gilt und der den Erfolg garantiert, sondern Selbstmarketing hängt von sehr vielen Faktoren ab.
diese sind z.B.
– Welches Business betreibt man
– Welche Kunden hat man und welche will man erreichen
– Wo ist man örtlich angesiedelt
– ist ein Budget vorhanden und wie hoch ist es
– Wieviel Zeit kann und möchte man für das Selbstmarketing aufbringen.

Dies sind nur einige der Fragen die man sich stellen sollte. Bestenfalls bevor man Sinn- und ziellos nichts halbes und nichts ganzes nur halbherzig versucht auf die Beine zu stellen.

In dieser Reihe möchte ich versuchen einen Überblick zu geben, welche Möglichkeiten es gibt, was man tun kann und was man besser lassen sollte.
Da ich mich selbst im fotografischen Umfeld bewege und hier viel durch eigene Erfahrung und durch Gespräche mit Kollegen mitbekomme, möchte ich mich in erster Linie auch auf diesen Bereich konzentrieren.
Vieles von dem was ich schreibe gilt sicherlich parallel für andere Berufe auch, manches aber bestimmt auch nicht.

Vorrausschicken möchte ich, das ich hier bestenfalls “an der Oberfläche kratzen” kann, denn die jeweiligen Marketingmaßnahmen müssen zu einem selber und zu dem was man tut passen, man muss dahinter stehen was man tut und man sollte es, wie es der Name “Selbstmarketing” vermuten lässt, auch selber tun.
Es ist allgemein auch sinnvoller wenig “richtig” zu machen, als vieles überstürzt und halbherzig. In jedem Netzwerk ein eigenes Profil zu haben bringt so gesehen wenig, wenn es nicht gepflegt wird und vor sich hin “dümpelt”. Besser wäre es daher, nur wenige aktive Profile zu haben die dafür immer mit aktuellen Informationen gefüllt werden.

Sie können der allerbeste auf Ihrem Gebiet sein.
Ein begnadeter Fotograf, das Topmodel, die weltbeste Visagistin oder der kreativste Modedesigner. Wenn es außer Ihnen keiner weiß nützt es leider nichts.

Das heißt jetzt aber nicht, das Sie in sämtlichen Netzwerken herumposaunen sollen, das Sie der tollste sind. Was vermeintlich nützlich sein mag, “den anderen” einfach mitzuteilen das man der beste ist,  geht langfristig nach hinten los.

Besser ist es, zu zeigen was man kann.
Das fängt ganz banal damit an, seinen Kollegen zu helfen, anstatt diese nur als die fiese Konkurrenz zu sehen, mit denen man um jeden Job kämpfen muss.

Eins der größten Probleme von Selbstständigen ist meiner Meinung nach, andere immer nur als Konkurrenz anstatt als Kollegen zu sehen. Dabei  kann man sich oft ganz wunderbar gegenseitig ergänzen und helfen.
Anstatt Praktikanten auszunutzen (die dann vermutlich sauer und enttäuscht sind und sich nicht dafür interessieren ob der Job erfolgreich wird) können Sie mit Ihren Kollegen sprechen.

Die haben meistens selbst Erfahrung und das Wissen, wie wichtig es ist ein Projekt, eine Kampagne oder ein Fotoshooting erfolgreich und professionell abzuschließen, damit der Kunde zufrieden ist und gerne wieder kommt.

Ganz von selber merken Ihre Kollegen dann, das Sie ja supertoll sind und erzählen es freiwillig weiter. Dies ist nebenbei bemerkt viel besser und viel mehr Wert als wenn man es nur selbst behauptet.

So haben wir schon den ersten Punkt des Selbstmarketings erreicht. Kompetenz zeigen.
Wir wissen, das es viel besser ist wenn andere gutes über uns erzählen, als wenn wir es selbst tun.

Ihnen fallen jetzt bestimmt selbst ganz viele wundervolle Möglichkeiten ein, wie Sie Ihre Kompetenz nach außen tragen und wie Sie in Kontakt mit Ihren Kollegen (nicht Konkurrenten) treten können.

Grüße,

Johannes Mairhofer

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

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