Digitalisierung

Nach dem Beitrag am Montag zum Thema #webseidank, geht es heute weiter mit den Blogparaden mit einem ähnlichen und spannenden Thema.

In einem meiner Lieblingsmagazine „brandeins“ erschien in der aktuellen Ausgabe ein Artikel von Wolf Lotter zum Thema Digitalisierung.
Der Artikel ging auch in meiner Filterblase bei Twitter und Facebook immer wieder auf ab. So entstand die Idee, eine Blogparade draus zu machen.

Wolf Lotter hat das dann erfreulicherweise direkt gemacht und auf seinem Blog angekündigt.

Ich möchte hier das Thema der Digitalisierung am Beispiel meines Smartphone-Verhaltens in 3 zeitichen Epochen aufgreifen und auch das Interview bei unsereleben.digital erwähnen, bei dem es um sehr ähnliche Themen ging.

 

Früher

Mich hat das Thema schon damals interessiert, auch wenn ich es nicht Digitalisierung nannte. Es war einfach normal für mich, mich damit zu befassen.
Die Telekom hatte damals in Testhaushalten mit 1-Mbit „schnellem“ DSL angefangen. Da mein Vater auch technisch interessiert ist, war es dann nicht so schwer ihn davon zu überzeugen, das wir ein DSL Anschluss brauchen. Außerdem konnte so die Leitung doppelt genutzt werden und ich konnte das Internet nutzen und die anderen Familienmitglieder telefonieren.

So ging es dann weiter, DSL wurde immer schneller, mein Leben immer digitaler. Bald dann das erste Smartphone, ein G1. Manche von euch erinnern sich, das erste Android Smartphone.

 

Heute

In dieser Zeit und vorher geborene werden keine Zeiten mehr kennen, in der das Internet nicht allgegenwärtig war, während unsere Smartphones immer schneller und leistungsfähiger werden.

Mein Smartphone ist zu meinem Assistenten geworden.
Wenn ich einen Termin habe, sagt es mir wann ich aufbrechen muss, um pünktlich zu sein und welcher Bus der beste ist um zu meiner Verabredung zu kommen.
In fremden Städten bekomme ich Sehenswürdigkeiten gezeigt, vor einem Kino die aktuellen Filme und wenn ich Hunger habe, erfahre ich wo es etwas leckeres zu Essen gibt.

 

Zukunft

Ich denke das es weiter in dieser Richtung geht. Die digitalen Assistenten werden kleiner, schneller, besser und schlauer. Google-Glass hat sich zwar nicht wirklich durchgesetzt, aber ich durfte mal eine testen und ich fand es sehr spannend. Wir werden immer mehr von unseren Daten abgeben, zugunsten eines besseren Service oder zur Last unserer Privatsphäre, das muss jeder für sich selbst abwägen.

 

Fazit

Ich bin in einer Generation aufgewachsen, die noch Zeiten kennt, in der nicht jeder ein Smartphone hatte. Wir haben damals sogar noch analog telefoniert, Nummern auswendig gewusst und waren vermutlich auch verbindlicher. Aber war das unbedingt besser?

Die Digitalisierung ist ja nun keine neue Erfindung, sondern entwickelt sich schon lange und wird sich auch weiter entwickeln.
Ich finde da ist sehr viel „geiler Scheiss“ dabei und halte es eher für bedenklich, wenn man das alles verteufelt und schlecht macht.

geiler Scheiss

Wir sollten, anstatt uns vor den vielen Vorteilen der Digitalisierung zu ängstigen, lieber unsere Kinder darauf vorbereiten damit umzugehen. Wenn wir hier mehr Sorgfalt aufbringen, steht uns eine grandiose digitale Zukunft bevor.

Apropo Digital: Die Brandeins ist hier ganz vorn dabei.
Mein Abo umfasst die gedruckte Version, die digitale Version für Smartphone und Tablet und eine hörbare Variante via Audible.

Am liebsten lese ich sie: gedruckt auf echtem Papier.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

2 thoughts to “Digitalisierung”

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