Digital von überall arbeiten dank Virtualisierung

Vor einiger Zeit habe ich Euch in den „Links zum Monatsende“ ein paar praktische Tools und in dem Zusammenhang u.a. auch Satellite kurz vorgestellt.
Heute möchte ich nochmal gesondert auf das Thema „virtuelles Büro“ eingehen und ein paar Apps und Dienste zusammen fassen, die euch bei der (digitalen) Büroarbeit helfen können, in dem sie Dienstleistungen virtuell umsetzen.

Auch in diesem Artikel gebe ich ein paar Tipps weiter. Alle berufen auf persönlichen positiven Erfahrungen. Auch wenn hier Firmen genannt werden, ist keine der Empfehlungen bezahlt und auch die Links sind „echte“ Links, kein Affiliate oder dergleichen aktiv.

virtuelles Festnetz

Die meisten wissen, dass ich äußerst ungern telefoniere. Warum, das habe ich in einem eigenen Artikel einmal aufgeschrieben. Manchnal muss es aber sein und auch im Impressum oder auf Visitenkarten ist eine Telefonnummer nötig bzw. empfehlenswert. Neben Satellite, der App die Euch eine virtuelle Handynummer kostenlos bietet, hat die dahinter stehende Firma Sipgate auch kostenlose Festnetznummern zu bieten.
Auf der Homepage des Anbieters könnt Ihr Euch eine Festnetznummer aus vielen Städten kostenlos sichern.
Bei der Registrierung wird Eure Adresse abgefragt. An diese Adresse wird ein Brief mit einem Code geschickt, den Ihr wiederum eingeben müsst.
Ihr solltet also postalisch erreichbar sein. Die Grundfunktion und damit die Erreichbarkeit ist kostenlos, zusätzlich gibt es verschiedene Pakete, mit denen ihr auch abgehend telefonieren könnt. Dies funktioniert dann via App (zB Zoiper) vom Smartphone oder Computer aus.
Es gibt auch noch einige weitere Anbieter die ähnliche Dienste anbieten, mit diesen anderen habe ich allerdings keine Erfahrung. Mit Sipgate bin ich seit Jahren zufrieden.

virtuelle Adresse

Viele von Euch werden in Coworking-Spaces arbeiten und dort ihr Büro haben. Viele dieser Anbieter haben nicht nur echte Büros in Ihrem Programm, sondern bieten auch virtuelle Büros an. Je nach Anbieter und Budget könnt ihr so z.B. eine echte Adresse auf euren Visitenkarten benutzen, die Besprechungsräume nutzen, eure Post digitalisieren lassen, eine Telefonnummer mit Sekretariats-Service erhalten und vieles mehr. Hier gibt es viele Anbieter die verschiedene Pakete zu verschiedenen Preisen anbieten.
Bei der Friendsfactory, die diesen Service ebenfalls anbietet, war ich einige Jahre Mieter eines echten Büros und damit sehr zufrieden.
Persönliche Erfahrung mit virtuellen Büros habe ich allerdings nicht, daher möchte ich hier keinen Link angeben. Aber Google nach „virtuelles Büro“ bringt Euch weiter.

virtuelles Betriebssystem

Die meisten Programme gibt es für alle gängigen Betriebssysteme.
Es kommt aber vor, dass man bestimmte Systeme oder Anwendungen ausprobieren und testen will oder muss. Bei vielen Firmen im Serverbereich schon viele Jahre im Einsatz, könnt Ihr mit vmware auch ganze persönliche Computer und entsprechend Anwendungen simulieren. Je nach Budget und Bedarf gibt es verschiedene Pakete, wenn ihr die Virtualisierung nur privat nutzen wollt, ist der VM-Player mit abgespecktem Funktionsumfang sogar kostenlos.
Es ist z.B. auch vorstellbar, ein zweites virtuelles Betriebsytem zu installieren und dies zum surfen in unbekannten WLANs zu benutzen.