Wolken

Die Cloud

Cloud-Dienste gibt es massenhaft. Angefangen bei den großen Anbietern wie Google, Microsoft, Amazon oder die Dropbox.
Bei vielen Herstellern von Smartphones oder Notebooks bekommt man mittlerweile eine Cloud mit dazu, entweder in Kooperation mit einer der großen Anbieter oder in einem eigenen Service.

 

Die Cloud

Was ist das überhaupt, die Cloud?
Bei einer Cloud werden Programme oder Daten nicht auf einem lokalen Rechner abgespeichert und ausgeführt, sondern in einem Netzwerk aus mehrerern Servern die irgendwo stehen. Wo genau weiß außer dem Anbieter meist keiner so genau.
Durch die große Anzahl an Servern und Standorte kann es auch gut sein, das die Daten die man dort ablegt auf der ganzen Welt verteilt sind.
Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, wo genau die eigenen Daten momentan sind.

Einer der bekanntesten Anbieter ist Google mit dem Google Drive.
Hier können nicht nur Standard Office Anwendungen online ausgeführt werden, sondern die entstandenen Daten werden auch online gespeichert. So hat man von jedem Rechner aus Zugriff, es ist nur ein Internetzugang erforderlich.

 

Eigene Daten

Stichwort: „eigene Daten“. je nach Anbieter gibt man mehr oder weniger alle Rechte an den Daten, die man in der Cloud ablegt, ab. Viele Anbieter bieten Ihre Dienste bis zu einem gewissen Bedarf an Speicherplatz kostenlos an. Kostenlos heißt in dem Fall nicht umsonst, denn bezahlt wird mit den eigenen Daten. Texte und GPS Informationen werden analysiert und für die personalisierte Werbung genutzt.

 

Die Privatsphäre

Vielen ist es leider egal, was mit den eigenen Daten passiert.
Ich nutzte bisher Google Drive zur Erstellung von Präsentationen, für Umfragen auf dem Blog oder um mal ein paar Dateien zu synchronisieren. Ganz bewusst habe ich keine Daten, die ich auch nicht offen aushängen würde, bewusst gespeichert.

Allerdings wurden auch meine Kontakte und vor allem Bilder vom Smartphone automatisch zu Google synchronisiert, einfach weil es einfach und praktisch war. Durchaus persönliche und sensible Daten.

Bisher war ich hier sehr locker, ehrlich gesagt zu locker.
In meinem Freundeskreis finden sich immer mehr Eltern, die es zurecht nicht gut finden wenn Fotos ihrer Kinder zu Google geschickt werden. Auch die gespeicherten Kontakte sind Daten, die für Google bstimmt interessant sind.
Streng genommen müsste ich jeden Kontakt fragen, ob ihm eine derartige Synchronisierung recht  ist und natürlich alle, die ich mit dem Smartphone fotografiere, über diese Synchronisierung informieren.

In den letzten Monaten hat mich das mehr und mehr gestört und ich wollte diese Daten nicht mehr zu Google schicken. Also habe ich mich nach Alternativen umgesehen und die Nextcloud entdeckt.
Damit lassen sich viele der Funktionen die mir wichtig sind (Foto-, Kontakte und Kalender synchronisieren) bereits umsetzen.
Die Daten werden damit nicht mehr zu Google, sondern zum eigenen Server synchronisiert.

Mittlerweile habe ich meine Fotos und Kontakte aus dem Google Drive gelöscht, den Kalender und die Aufgaben ebenso.
Dokumente und vor allem Präsentationen, die sowieso später veröffentlicht werden, liegen derzeit noch bei Google.

Sobald es hier brauchbare Alternativen gibt, bin ich aber auch hier durchaus an einem Wechsel interessiert. Eine Einbettung der Präsentationen wie hier wäre mir hier z.B. wichtig.

Wie ich den Nextcloud Server installiert habe, beschreibe ich in einem der nächsten Artikel.

 

Johannes

Hallo, ich bin Johannes.

One thought to “Die Cloud”

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