Das unity Camp

Vor ca drei Wochen habe ich hier die Idee eines neuen Barcamps vorgestellt. Das unityCamp. Das war noch eine Ideensammlung. Jetzt ist es ernst und hier sind ein paar Details dazu:

Das unityCamp – Sessions from the Edge.

Unity steht für „Einheit“ und aus dem Arbeitstitel wurde ernst. unityCamp zeigt eigentlich sehr gut um was es mir geht. Unsere Gesellschaft ist voll von Unterschieden, Jeder will eigentlich Individuell sein, traut sich dann am Ende aber doch nicht oder hat Angst davor.

Begriffe wie „Diversity“ und „Inklusion“ fallen oft und werden werden mittlerweile so übertrieben oft verwendet, das sie schon wieder abschreckend sind und nerven.

Trotzdem ist es aber wichtig, Menschen ihre Individualität ausleben zu lassen und sie dabei zu unterstützen. Ganz egal ob sie nun freiwillig anders sind als „die Norm“ oder durch eine Behinderung oder Krankheit dazu gekommen sind.

In den letzten Wochen habe ich viel Zeit damit verbracht, potentielle erste Partner, Sponsoren und Helfer zu finden. Außerdem habe ich Feedback eingesammelt, Ideen mit aufgenommen und verworfen und mir einige Gedanken gemacht.

 

Das unityCamp und die Blase

Wie im letzten Beitrag schon angedeutet, soll es kein „Inklusionscamp“ werden, sondern eins, das viele gesellschaftliche Themen abdeckt. Um das ein bisschen deutlicher zu machen, haben wir uns für einen Untertitel entschieden: „Sessions from the Edge“. Wir wollen, das unsere Gäste Lust haben die eigene Filterblase zu verlassen, aufgeschlossen zu sein und neues zu entdecken.

Das ganze mit Spaß, ohne Zeigefinger und ohne  den Druck alles gut finden zu müssen. ABER mit Offenheit, vielleicht in bisschen Humor und dem Ziel, etwas zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Schaut auch nochmal in den letzten Beitrag, wenn ihr ein paar Themenvorschläge braucht um zu verstehen um was es uns geht.

 

Das Team

Es freut mich sehr, Annett Farnetani von mindscreen im Orgateam zu haben. Gemeinsam mit Annett werde ich das Camp organisieren.
Wir freuen uns natürlich über weitere Helfer, Input und Ideen, im Oragteam bin ich allerdings der Meinung „weniger ist mehr“.
Wir werden daher erst mal zu zweit bleiben und können so Entscheidungen schnell und unbürokratisch klären und lösen.

Annett verantwortet bei der Internetagentur mindscreen die Öffentlichkeitsarbeit und das Backoffice. Das ist toll, denn dadurch wird mindscreen auch die finanzielle Abwicklung des Barcamps übernehmen.

Dafür natürlich einen großen Dank an Annett und mindscreen.

 

erste Partner

Irgendwas haben wir da beim Barcamp München wohl doch richtig (oder zumindest nicht falsch) gemacht, denn wir dürfen wieder kommen.
Danke Jan Schenk von Microsoft, der uns wieder im Microsoft Büro in München in Empfang nimmt.

Beim Barcamp München wurde irendwie wohl auch zwischen Microsoft und Google eine innige Freundschaft geschlossen, und so möchten wir das natürlich gern fortführen. Damit wir Jan und das Team nicht auch noch Abends nerven, ziehen wir dann um und lassen den Tag gemütlich bei Google ausklingen. Dafür hat Tim Messerschmidt und Katharina Lindenthal gesorgt.

Ein großes Danke an Jan, Tim und Katha für die Herberge und das große Vertrauen.

 

wie geht es weiter?

Wir kümmern uns jetzt um weitere Sponsoren und Unterstützer. z.B. möchten wir das Barcamp so barrierefrei wie möglich machen. Das fängt bei der Zugänglichkeit der Location für Rollstuhlfahrer an (check), geht aber natürlich weiter. So möchten wir bei Bedarf Gebärdensprachdollmetscher einsetzen, Live-Transkription anbieten und auch für sehbehinderte Menschen sorgen. Außerdem sollen unsere Gäste mit Essen, Getränken, Kaffee Kuchen und Bier versorgt werden.

All das kostet Zeit und Geld. Wenn ihr also Ideen habt, Firmen kennt die uns unterstützen können oder selbst sagt: „geil, ich bin dabei“, meldet euch bei uns. Hier im Kontaktformular oder via Twitter, Facebook etc wo immer ihr wollt. In den nächsten Tagen geht auch eine eigene Webseite online, auf der dann nochmal alle Infos zu finden sind.