(c) NBVD | Norman Beckmann Verlag & Design

Blickfang. Deutschlands beste Fotografen 2014/2015

Blickfang. Deutschlands beste Fotografen.
Blickfang. Deutschlands beste Fotografen.

Titel: Blickfang. Deutschlands beste Fotografen 2014/2015
Verlag: NBVD | Norman Beckmann Verlag & Design
ISBN: 978-3-939028-43-7

Bereits zum siebten mal erscheint das Jahrbuch „blickfang“ und kommt, ähnlich wie letztes Jahr, in schwarz daher. Neben den Bildern um die es ja hauptsächlich geht, gibt es auch dieses Jahr wieder einen kleinen redaktionellen Anteil mit Artikeln, quasi Vorwörter, zum Bildband.

Wie man es von diesem Jahrbuch kennt, erscheint auch der siebte Band mit der Zusatzfarbe Gold, was dem ganzen eine hochwertige Optik verleiht.

Auf der zum Buch gehörigen Webseite findet man wieder jede Menge weiterführender Informationen, spannende Portfolios und einen Newsblog mit aktuellen Arbeiten der Fotografen.

Die redaktionellen Artikel:
Die vier Artikel füllen jeweils eine Seite und können meiner Meinung nach als Vorwort gelten, auch wenn sie nicht alle offiziell so benannt sind.

  • Ilan Hamra
    „Kreativität, Visionen,,, und Nachhaltigkeit? Es ist Zeit unsere Ziele zu hinterfragen“
  • Moritz Nicolaus Schmid
    „Keep it Street, Make it Bling, Keep it real“
  • Deniz Saylan
    Denn sie wissen nicht, was sie tun
  • Christoph Siegert
    Melting Pot 2.0

Die Interviews:
Am Ende des Buches werden zehn Fotografen ausführlicher in Interviews vorgestellt. Diese Fotografen sind:

  • Ronin
  • Leo Krumbacher
  • Michael Nager
  • Elizaveta Porodina
  • Holger Wild
  • Jens Ihnken
  • Magnus Winter
  • Piet Truhlar
  • Bernd Kammerer
  • Juliane Werner

Den Fotografen werden größtenteils die gleichen Fragen gestellt. Auf je einer Seite antworten sie, was einen kleinen Einblick in den „Alltag“ des Fotografen zeigt.

Die Bilder:
Das Wichtigste: Die Bilder.

Der Bildband ist wieder sehr groß (250 × 320 mm und über 600 Seiten), dadurch kommen die Bilder stark und gut rüber. Was mir auch in den letzten Jahren gefallen hat, wurde auch dieses Jahr gut umgesetzt: In der Regel wird jeder Fotograf auf einer Doppelseite mit einem Bild vorgestellt. In Wenigen Zeilen werden Name, Kontaktdaten und Schwerpunkte des Fotografen genannt, im wesentlichen geht es aber um das Bild.
Dadurch das jedes Bild eine Doppelseite füllt, ist quasi jedes Bild auch „getrennt“, bzw auf zwei Seiten verteilt.
Der Druck und die Bindung des Buches ist allerdings gut, so stört dies nicht es geht wenig dabei verloren.

Es gibt wenige Ausnahmen mit hochformatigen Fotos. Durch das Hochformat befindet sich „nur“ Ein Bild auf einer Seite, hier hat das Bild dann keine Unterbrechung und man sieht den hochwertigen Druck noch besser.

Von meinem Gefühl her hat sich die Bildsprache der Fotos im vergleich zum letzten Jahr durchaus geändert. Es kann täuschen, aber von meinem Gefühl her sind die teilnehmenden Fotografen etwas „mutiger“ geworden. Man sieht mehr Bilder mit mehr Unschörfe, offenblendiger aber teilweise auch Bewegungsunschärfe. Mir persönlich gefällt das sehr gut, ich weiß aber aus eigener Erfahrung das es durchaus technische Perfektionisten gibt denen so etwas nicht gefällt.

 

Fazit:
Ja, es ist wieder kurz vor Weihnachten und ja, es passt wieder unter den Weihnachtsbaum und ist ein schönes Geschenk für (angehende) Fotografen, Grafiker und alle die gern mit einem Bildband auf dem Schoss auf der Couch sitzen und einen Kaffee oder Glühwein trinken 🙂

 

 Johannes Mairhofer

Lumix Katalog

Lumix Katalog

Lumix Katalog
Lumix Katalog

Titel: 4. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
Zu beziehen hier: fotofestival-hannover.de/merchandise.html für 20€

 

Das Festival
Das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus fand dieses Jahr bereits zum vierten mal in Hannover statt.

Der Studiengang „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ wird an der Hochschule Hannover umgesetzt die wiederrum in Zusammenarbeit mit Freelens, dem größten deutschen Fotografenverband, das Festival geplant.
Interessierte Fotografen unter 36 konnten sich für die Teilnahme bewerben, 60 davon durften Ihre Arbeiten ausstellen.
Podiumsdiskussionen, Portfolio-Reviews und vieles mehr rundeten das Festivalprogramm ab, außerdem verlieh Freelens einen Preis, den Freelens-Award.

Leider konnte ich trotz großem Interesse nicht selbst am Festival teilnehmen, der Text hier ist daher von der Webseite inspiriert. Bei Freelens bin ich seit vielen Jahren selbst Mitglied.

 

Der Katalog
Da ich nicht selbst teilnehmen konnte, freue ich mich um so mehr den Katalog des Festivals rezensieren zu dürfen. 

Nach einem Vorwort von Michael Ebert geht es direkt los, insgesamt werden Auszüge aus allen 60 Ausstellungen und 20 „Multimedia-Stories“ gezeigt.
Im letzten Teil des Buches werden alle 60 Fotografen in einer kurzen Biografie vorgestellt. Alle Texte sind jeweils auf Deutsch und Englisch verfasst.

Die Themen sind sehr vielseitig, um nur ein paar wenige zu nennen:

  • Water
    Eine Reportage über die Wasserknappheit in Äthiopien und eine Frau, die jeden Tag im Morgengrauen aufsteht um zur zwei Stunden entfernten Wasserquelle aufzubrechen.
  • Veneno
    Eine Reportage über den kolumbianischen Dschungel
  • Les Maquis
    Eine Reportage über Menschen, die sich freiwillig entschieden haben, im Einklang mit der Natur zu leben.
  • Gold Diver
    Eine Reportage über Goldsucher auf den Philippinen.
    Transition
    Eine Reportage über eine Ballerina.
  • Beautiful Child
    Eine Reportage über Schönheitswettbewerbe für kleine Mädchen.
  • One in Eight Hundred
    Eine Reportage über ein Mädchen mit Down-Syndrom.
  • Modern Polish Wedding
    Eine Reportage über eine polnische Hochzeit

Dieser kurze Einblick in die verschiedenen Themen zeigt ganz gut, wie weit gespannt das Spektrum ist. Neben den vielen ernsten und gesellschaftskritischen Reportagen bleibt auch Platz für Witz und Ironie.

Fazit
Für alle die es wie ich nicht zur Ausstellung geschafft haben ist der Katalog definitiv einen Blick wert.  Auf der Webseite gibt es zwar auch noch einiges zu sehen, wer aber wie ich gerne Bilder in der Hand hält und auch mal in Büchern und Katalogen blättern. dem sei der Katalog empfohlen.

Wer auf spannende, unterhaltsame, ernste, traurige, lustige aber vor allem bildstarke Reportagen steht, dem sei der Lumix Katalog sehr ans Herz gelegt.

 

 

 Johannes Mairhofer

© consumption - Prix Pictet 05, erschienen bei teNeues, € 49,90 - www.teneues.com. © 2014 courtesy of The Prix Pictet Ltd. www.prixpictet.com, www.pictet.com

Consumption

© consumption - Prix Pictet 05, erschienen bei teNeues, € 49,90 - www.teneues.com. © 2014 courtesy of The Prix Pictet Ltd. www.prixpictet.com, www.pictet.com
© consumption – Prix Pictet 05, erschienen bei teNeues, € 49,90 – www.teneues.com. © 2014 courtesy of The Prix Pictet Ltd. www.prixpictet.com, www.pictet.com

Titel: Consumption
Verlag: teNeues
ISBN: 978-3-8327-9734-8

Der Bildband „Consumption“ ist der offizielle Begleitband zur Ausstellung der Finalisten des „Prix Pictet“ im Victoria and Albert Museum, London, Mai 2014.
Prix Pictet
Der „Prix Pictet“ fand dieses Jahr zum fünften mal statt und hatte das Thema Consumption, also Konsum.
Fast 700 Fotografen wurden für den diesjährigen Wettbewerb vorgeschlagen und nach den ausführlichen Beratungen hat die Jury elf davon auf die sogenannte Shortlist gesetzt.
Der Bildband
Im Bildband sind Bilder zu sehen von
  • Adam Bartos
  • Motoyuki Daifu
  • Rineke Dijstra
  • Hong Hao
  • Mishka Henner
  • Juan Fernando Herrán
  • Boris Mikhailov
  • Abraham Oghobase
  • Michael Schmidt
  • Allan Sekula
  • Laurie Simmons

Zum Thema Konsum gibt es ein Vorwort von Ehrenpräsident Kofi Annan und Abhandlungen zum Konsum und Fotografie von Slavoj Zizek bzw Alex Danchev, Stephen Barber und Michael Benson.

Im Schlussteil des Buches werden die Fotografen ausführlich in Biografien und Portfolioübersichten und die Jury bzw das Auswahlverfahren vorgestellt.

Die Bilder
Die Bilder spielen mit dem Thema Konsum. Mal sehr „werbisch“, mal „reportagig“. Mal „grafisch“ und mal „künstlerisch“.

Durch die verschiedenen Künstler bekommen wir so verschiedene Ansichten zum Konsum und interessanterweise auch Einsichten in die Fotografie.
Es ist spannend und interessant, wie verschiedene Fotografen mit einem Thema umgehen.

Auf der Webseite des Verlages sieht man einige weitere Bilder, die einen kleinen Eindruck über die Vielseitigkeit vermitteln, die wir hier an Bildern sehen.

Fazit
Das Thema „Konsum“ betrift uns in unserer globalisierten Welt alle, hier haben viele verschiedene Künstler sich mit dem Thema befasst und eindrucksvolle Bilder abgeliefert.
Der Bildband ist gerade durch die verschiedenen Teilnehmer interessant und durch das Thema erschreckend zugleich. Es zeigt sich, das durch die Beschäftigung mit einem Thema viele verschiedene Ergebnisse sichtbar werden. Interessant wäre auch die Einreichungen der anderen Fotografen zu sehen, die es nicht in den Band geschafft haben.

 Johannes Mairhofer

Rezension: WordPress 3

WordPress 3 / Galileo Computing
WordPress 3 / Galileo Computing

Titel: WordPress 3
Autorin: Alexander Hetzel
Verlag: Galileo Computing
ISBN: 978-3-8362-2662-2

Der Autor

Der Autor ist Webdesigner und seit über 10 Jahren in seinem Bereich unterwegs. Vor einiger Zeit hat das Fachbuch WordPress 3 bei Galileo veröffentlicht und dann immer wieder aktualisiert. Auf seiner Webseite stellt er sich und sein Projekt vor.

Das Buch

Das Buch ist aufgeteilt in 16 Kapitel, die wiederum in Unterkapitel aufgeteilt sind. Es ist durch seinen Umfang ein richtiges WordPress Kompendium und bedient eine große Gruppe an Lesern. Anfänger, die gerade mit einer eigenen Webseite anfangen möchten genauso, wie erfahrene WordPress-User, die z.B. in die Programmierung einsteigen wollen oder sich über Plugins informieren möchten.

Die Kapitel

Die Kapitel sind sehr ausführlich und verständlich geschrieben, viele Screenshots zeigen, was der Autor im Text erklärt.

Die Kapitel sind:

  1. Was ist WordPress?
  2. Installation
  3. Die Administrationsoberfläche
  4. Ein eigenes Theme programmieren
  5. Die Blogfunktion
  6. Seitentypen
  7. Plugins
  8. Plugins selbst programmieren
  9. Suchmaschinenoptimierung
  10. WordPress absichern
  11. Ihr Projekt online stellen
  12. Marketing und Tracking
  13. Autor sein: 30 Tipps für bessere Blogartikel
  14. Wartung
  15. Praxisbeispiele
  16. Internationalisierung von Plugins und Themes

So sieht man schon, das der Autor sehr ausführlich über WordPress schreibt und auch auf Suchmaschinenoptimierung etc mit eingeht. Die Unterkapitel möchte ich hier nicht aufzählen, aber auf der Webseite des Buches kann das gesamte Inhaltsverzeichnis angesehen werden.

 Fazit

Das Buch zeigt, wie vielseitig und umfangreich WordPress mittlerweile geworden ist. Nicht unbedingt zum in-einem-Rutsch-durchlesen gedacht, aber zum Nachschlagen und lernen geeignet. Es liegt außerdem eine CD bei, auf der die derzeit aktuelle WordPress-Version 3.8.1 und viele Plugins enthalten sind.

Es mag sein das man gerade bei WordPress, wo die Community so groß ist, das meiste aus dem Buch auch auf irgendwelchen Webseiten finden kann, aber dazu muss man sich alles mühsam zusammen suchen und versteht es dann evtl. doch nicht. Im Buch bekommt man das System, viele Plugins und sogar den Einstieg in die Programmierung gut erklärt und hat alles auch „Offline“ verfügbar.

Für Einsteiger genau wie für Fortgeschrittene WordPress Benutzer absolut empfehlenswert.

Rezension: Der Social Media Manager

Der Social Media Manager / Galileo Computing
Der Social Media Manager / Galileo Computing
 

Titel: Der Social Media Manager
Autorin: Vivian Pein
Verlag: Galileo Computing
ISBN: 978-3-8362-2023-1

Die Autorin

Die Autorin Vivian Pein ist eine Social Media und Community Managerin und arbeitet seit ca sieben Jahren in Ihrem Bereich. Außerdem ist sie Beraterin und Autorin. Auf Ihrer Webseite kann man einige interessante Referenzen einsehen.

Das Buch

Das Buch zeigt in drei Teilen

  • Einen tiefen Einblick in die Arbeitswelt der Social Media und Community Manager.
  • Grundlagen im Social Media Management und
  • Social Media Management im Unternehmen

Hierbei berichtet die Autorin von vielen persönlichen Erfahrungen und gibt so einen guten Eindruck über die Social Media Szene in Deutschland. Außerdem kommen einige Gastautoren und Experten zu Wort, die auch Tipps geben und Berichten, wie Sie zum Social Media Experten geworden sind. Die Gastautoren sind: Jochen Mai, Thomas Schwenke, Klaus Eck, Oliver Ueberholz, Robert Basic, Ben Ellermann und Stefan Evertz.
Wenn Sie sich selbst schon im Social Media Umfeld bewegen, sind Ihnen mindestens ein paar von den Gastautoren sicherlich schon mal begegnet, virtuell oder auf Netzwerktreffen.

 Die Kapitel

Das Buch ist wie oben bereits erwähnt in 3 Bereiche aufgebaut und dann in vielseitige Bereiche unterteilt. Das gesamte Inhaltsverzeichnis ist hier einsehbar, ich möchte daher hier nur Beispielhaft auf die Vielseitigkeit eingehen und ein paar Punkte nennen, die erwähnt, erklärt und aufbereitet werden.

  • Was ist Social Media überhaupt?
  • Echter Dialog statt PR Floskeln
  • Geschichte des Berufsbildes
  • Social Media Manager im Profil
  • Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten
  • Gefunden werden
  • Stellenausschreibungen finden
  • Was ist eine Social Media Strategie und wie entwickelt man eine
  • Die richtigen Inhalte finden
  • Monitoring
  • Was ist Unternehmenskommunikation
  • Zielgruppen definieren und finden
  • Reaktion und Interaktion
  • Was ist ein Shitstorm
  • Blogger Relations
  • Rechtliche Grundlagen
  • Die verschiedenen Plattformen
  • Social Media Guidelines
  • Tipps und Infos was man vermeiden sollte

Dies sind nur eine sehr keine Auswahl der Kapitel und Themen die im Buch behandelt werden, ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, wie viel intensiver die Themen behandelt werden. Bei Galileo kann außerdem eine Leseprobe gelesen werden.

Fazit

Das Buch zeigt, wie vielseitig der Beruf des Social Media Managers sein kann.
Für alle die sich für dieses Berufsbild interessieren, ist das Buch damit durchaus empfehlenswert.

Aber auch für diejenigen, die sich aus anderen Gründen für Social Media interessieren oder für sich selbst in dem Bereich fundierter in die Tiefe gehen wollen ist das Buch spannend und empfehlenswert.

ADC Jahrbuch 2013

ADC Jahrbuch 2013

ADC Jahrbuch 2013
ADC Jahrbuch 2013

Titel: ADC Jahrbuch 2013
Verlag: avedition
ISBN: 978-3-89986-195-2

Der ADC
Der ADC (Art Directors Club) für Deutschland feiert 2014 sein 50. Geburtstag. Über 600 führende kreative Köpfe haben sich hier zusammengeschlossen. Der Club wurde 1964 in Düsseldorf gegründet und hat seinen Sitz mittlerweile in Berlin.
Der ADC, der „Art Directors Club“ sieht sich als Impulsgeber für die stetig wandelnde Kommunikationsbranche.
Der Club veranstaltet außerdem Wettbewerbe, Konkgresse und Seminare und gibt außerdem Publikationen, wie das oben genannte Buch, heraus.

(Quelle: http://www.adc.de)

Das Buch
Zum 49. mal erscheint das Jahrbuch des ADC. Es werden wie gewohnt gedruckte Anzeigen, gesendete Radiospots, gezeigte TV- und Kinowerbung und social-Media Kampagnen präsentiert, prämiert und ausgezeichnet.
Die Kategorien sind diesmal:

  • Print
  • Out-of-home
  • Film
  • Film Craft
  • Audio
  • Audio Craft
  • Musik und Sound
  • Digitale Medien
  • Digitale Medien Craft
  • Dialogmarketing
  • Promotion
  • Media
  • Branded Content
  • PR
  • Kommunikation im Raum
  • Kommunikation im Raum Craft
  • Event
  • Event Craft
  • Design
  • Literatur
  • Editorial
  • Text
  • Typografie
  • Fotografie
  • Illustration
  • Ganzheitliche Kommunikation

In Jeder Kategorie werden Auszeichnungen und Preise vergeben, in fast jeder Kategorie wird diesmal ein Nachwuchswettbewerb oder auch freie Arbeiten präsentiert.

Außerdem diesmal mit im Buch

  • ADC Festival 2013 (Bilder vom Festival in Hamburg)
  • Vorwort (von Dr. Stephan Vogel, Jean-Remy von Matt, Jochen Rädeker, Peter Hirrlinger)
  • Die Abräumer (die besten Projekte und Hauptpreisträger)
  • Art Directors Club (Infos zum Club, den Mitgliedern und der Jury)

Gegenüber den letzten Jahren erscheint das ADC Jahrbuch diesmal in komplett neuem Layout und Design. Auf der ADC-Webseite zum Buch wird das so definiert:

Weg vom Prunkband, hin zum Gebrauchswerk.

Das passt ganz gut. Es ist kein großer und schwerer Bildband, sondern kleiner und leichter, durch die dünneren Seiten eher eine „Design-Bibel“ geworden. Mir gefällts sehr gut, der Einband und die damit verbundene Haptik ist klasse.
Der Inhalt insgesamt durch die neuen Rubriken, Nachwuchspreise und freien Arbeiten wieder ein toller Bildband, durch den man, vor allem wenn man sich für Werbung und Design interessiert, sehr angenehm blättern kann.
Das Layout der Vor- und Nachwörter, wenn es also um längeren Text geht, ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig aber auch mutig und anders als man es erwarten würde.

Fazit
Das ADC Jahrbuch ist wie jedes Jahr ein spannendes Nachschlagewerk und Bildband, das sich selbst immer wieder neu erfindet. Dieses Jahr besonders, denn Layout und Design ist wirklich komplett anders als man es kennt. Da bin ich doch sehr gespannt was nächstes Jahr, zum 50. Geburtstag dann, kommen wird.

 

Rezension: Photoshop Lightroom 5

Titel: Photoshop Lightroom 5
Autorin: Maike Jarsetz
Verlag: Galileo Design
ISBN: 978-3-8362-2506-9

Die Autorin

Die Autorin Maike Jarsetz ist ausgebildete Fotografin aus Hamburg. Sie arbeitet neben der Fotografie auch als Designerin, Autorin und und ist Adobe Certified Expert für Photoshop, Illustrator und InDesign. Ich habe Maike bei einer Veranstaltung für Fotografen persönlich kennengelernt und habe dort auch einen Kurzvortrag von ihr angehört, den ich sehr spannend fand.
Maike gibt immer wieder Workshops, Trainings und Inhouse-Schulungen. Einen Überblick über die Termine findet man auf ihrer Homepage.

Das Buch

Das Buch ist zwar für Einsteiger ausgelegt, zeigt aber in den 16 Kapiteln, dass auch fortgeschrittene Lightroom-Anwender noch etwas lernen können. Außerdem liegt eine DVD bei, auf der Beispieldateien und Videotrainings zu sehen sind.

Die Kapitel

Das Buch ist in 13 Hauptkapitel und 3 weitere spezielle Workflow-Artikel aufgebaut.

Die Hauptkapitel

  • Die ersten Schritte
  • z.B. Warum Lightroom, das Prinzip, Shortcuts, erste Schritte
  • Kataloge und Bildimport
    z.B. Bildarchiv, Importvorgaben, Tethering, Kataloginhalte verknüpfen
  • Bibliothek und Bildorganisation
    z.B. Bilder beurteilen, Sammlungen, virtuelle Kopien, verschiedene Ansichten
  • Bilder mit Metadaten verwalten
    z.B. Verschlagworten, automatische Sammungen, Karte-Modul, GPS Daten
  • Die Basisentwicklung
    z.B. Grundentwicklung, Licht- und Schattenkontrast, Ausrichten, Farbstiche entfernen
  • Entwicklungsworkflow
    z.B. Entwicklungsstrategien, Bildvarianten, Entwicklungsvorgaben, Softproof
  • Motivgerechte Entwicklung
    z.B. Bereichsreparatur, Perspektivenkorrektur, Partielle Korrekturen
  • Lightroom im Austausch
    z.B. Pflichteinstellungen, Panoramabild, Bildmontage, HDR
  • Fotobücher erstellen
    z.B. Das Fotobuch-Modul, Layouts erstellen
  • Exportieren und veröffentlichen
    z.B. Exportvorgaben, Bilder in der Cloud, Veröffentlichungsdienste
  • Diashow-Präsentation
    z.B. Bildauswahl präsentieren, Dias als JPG, Individuelle Diatexte
  • Bilder ausdrucken
    z.B. Fine-Art-Prints, Bildpakete
  • Im Web präsentieren
    z.B. Flash-Galerien, Webgalerie, Airtight

Die Workflow-Kapitel

Die Workflow Artikel beschreiben jeweils sehr ausführlich einen Workflow zu einem bestimmten Gebiet. Hier geht Maike individuell auf die bestimmten Besonderheiten ein und zeigt mit praxisnahen Beispielen Lösungen auf.

  • Lightroom-Workflow: Reisefotografie
    z.B. nach Etappen sortieren, GPS und Kartenmodul
  • Lightroom-Workflow: Reportagekatalog
    z.B. organisierter Import und schnelle Bildauswahl
  • Lightroom-Workflow: Portraits
    z.B. Import mit Vorgaben und Weißabgleich

 

Fazit

Durch den großen allgemeinen Teil lernt man Lightroom ausführlich kennen. In den drei Workflow-Kapiteln sieht man direkt passende und reale Anwendungsfälle dazu und kann so direkt nachvollziehen was Lightroom alles kann (und auch wo die Grenzen sind).
Im Buch befinden sich insgesamt über 100 Workshops, die Lightroom sehr anschaulich erklären.

Für Lightroom-Einsteiger und Fortgeschrittene Leser ein empfehlenswertes Buch, dass sowohl einen guten Überblick verschafft aber auch etwas tiefer geht.