David Lebuser

Barrierefrei raus aus der Filterblase – Ideen zu einem UnityCamp

Das Barcamp München ist vorbei. Es war viel Arbeit, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Falls ihr nicht mitbekommen habt um was es hier ging und was da los war: Alle #bcmuc Artikel hier im Blog.

Wie geht es nun weiter? Nils startet die CouchLAN und ich möchte auch etwas neues initiieren: Das UnityCamp (Arbeitstitel). Bis jetzt nur eine grobe Idee, die sich in den letzten Tagen aber manifestiert hat und gerade noch weiter entwickelt.

Bis es etwas konkreter ist was wann genau passiert ist dieser Beitrag ein Arbeitsblatt und wird immer wieder geändert, angepasst und aktualisiert.

 

Trigger Warnung:

Das Thema Behinderung und „anders sein“ ist ein großes, komplexes und auch emotionales Thema.
Ich bin jemand der Behinderung allgemein und die eigene Behinderung durchaus mit Humor nehmen kann. Ich denke, wer sich selbst zu ernst nimmt, hat schon verloren. Außerdem übertreibe bei dem Thema gerne mal und stelle Dinge überspitzt dar. Sarkasmus ist für mich ein gutes Mittel um mit Behinderung umzugehen. Das muss selbstverständlich nicht für alle anderen Menschen mit Behinderung genauso funktionieren.
Dieser Beitrag spiegelt allein meine persönliche Meinung wider und meinen Umgang mit Behinderung. Dies kann sich hier auch in meiner Wortwahl zeigen, die niemanden beleidigen will. Er hat keinen Anspruch auf, Allgemeingültigkeit, Richtigkeit und ist rein subjektiv.

 

#UnityCamp (Arbeitstitel)

Momentan schwebt mir ein Barcamp zum Thema „gesellschaftliches Miteinander und die Berechtigung zum anders sein“ vor.
In diesem Artikel möchte ich zeigen um was es mir persönlich geht, was mir wichtig ist und was ich mir vorstelle. Außerdem ein paar Ziele: wann, wie, wo warum. Und ich möchte Input und Ideen sammeln um zu prüfen ob das Thema interessant genug ist und dann natürlich letzten Endes das Camp gemeinsam mit euch umzusetzen.

 

Inklusion. Aber in cool.

Meiner Erfahrung nach ist das Thema Inklusion noch zu oft und zu tief in einer Nische bzw Filterblase. Und der Begriff ist auch nicht gerade sexy und eher verbunden mit alten muffigen Amtsstuben als mit einem hippen fancy und coolen Thema.

Es sprechen dann z.B. Behinderte mit anderen Behinderten über ihre Behinderung und wie das alles für sie ist. Das hat oft etwas von einer Selbsthilfegruppe. Das ist natürlich legitim und gut, manchmal braucht man das auch.

Das andere Extrem ist, es sprechen Menschen OHNE Behinderung über Menschen MIT Behinderung.
Das ist dann noch schlimmer, weil diese Menschen oft denken, das es die Hölle auf Erden ist, eine Behinderung zu haben. Das dem nicht so ist, zeigen viele Aktivisten im Netz und im realen Leben.
Viele davon haben damals bei meinem Projekt keinwiderspruch mitgemacht. Hier ging es genau darum: Zeigen, das viele Menschen geile Sachen initiieren, starten, entwickeln. Und die machen das nicht TROTZ, sondern genau WEGEN der Behinderung.

Die Projektseite war eigentlich offline, ich arbeite aber gerade daran sie wieder zu aktivieren. Gebt mir da bitte ein paar Wochen Zeit, ich hoffe es klappt.

Ende letzten Jahres durfte ich beim #neuenähe Hackathon in Berlin dabei sein. Hier ging es darum, Apps für Menschen mit Behinderung zu entwickeln. Das hat dort alles sehr gut funktioniert.
Es fand ein Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung statt. Im Microsoft Politik Blog durfte ich auch einen kleinen Beitrag zum Thema digitale Barrierefreiheit in der Gesellschaft schreiben.

 

Inklusion+

Beim Barcamp zum Thema Accessibility wünsche ich mir also einen Austausch auf Augenhöhe. Menschen mit Behinderung tauschen sich mit Menschen ohne Behinderung aus und lernen vllt sogar voneinander.
Dabei soll nicht die Behinderung im Vordergrund stehen, sondern der Mensch dahinter. Seine Fähigkeiten, sein Wissen und sein Character. (Ok, das klingt jetzt etwas pathetisch aber ich denke ihr wisst worauf ich raus will).

Es soll auch nicht ausschließlich um Behinderung gehen, sondern um gesellschaftliches Miteinander und fairen Umgang jedem Individuum gegenüber. Das Anerkennen von anderen und die Akzeptanz von unterschiedlichen Meinungen und Lebensformen. (Ja, wieder pathetisch. Sorry).

 

 

Diese Themen. Bitte.

Um noch etwas zu verdeutlichen um was es mir geht und wie ich mir so ein Barcamp wünsche: hier mal ein paar Themen die ich mir hier gut vorstellen kann. Das sind Vorschläge, die die Vielfalt zeigen sollen. Ich freue mich hier auf Eure Themen dazu.

  • Digitale Barrierefreiheit. Warum eine barrierefreie Webseite wichtig ist und uns allen hilft (Link zu Gastbeitrag bei HEG)
  • Ist ein Exo-Skelett wirklich so toll oder ist es evtl. gar nicht jedermanns Traum laufen zu können?
  • Paralympics Läufer Pistorius: Ist eine Prothese ein unerlaubtes Hilfsmittel?
  • Lebender Cyborg: Enno Park und das elektrische Ohr
  • Sport verbindet: WCMX Pro-Rider David Lebuser gibt mit seiner Freundin Skate-Workshop für Kids. Sit’n’Skate.
  • Besser gut gefahren als schlecht gelaufen: Lisa Schmidt über ihre Erfahrungen im Rollstuhl
  • Provokation #gastoderspast: Darf eine TV-Sendung dieses Motto und den zugehörigen Hashtag verwenden?
  • „Kommt ein einarmiger zum Arzt…“. Darf man über Behinderung lachen, sind Behindertenwitze gesellschaftlich akzeptiert?
  • „Er ist an den Rollstuhl gefesselt“: Berichterstattung über Menschen mit Behinderung in deutschen Medien. Leidmedien helfen.
  • Die erste WG löst von den Eltern und verbindet zu neuem. Bei wohnsinn wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
  • Inklusion? Ich kauf mich raus. Warum zahlen Firmen lieber Ausgleichszahlungen als Menschen mit Behinderung anzustellen?
  • The sixth Sense: Discovering Hands setzen blinde Frauen zur Brustkrebs-Früherkennung ein.
  • Behinderung als Vorteil: Auticon setzt ausschließlich Menschen aus dem Autismus-Spektrum als IT Berater ein.
  • Inclusion in Tech.
  • Ich bin eine Frau. Mein Weg in den richtigen Körper. Dana
  • #AusderKlapse. Uwe Hauk twittert aus der Psychatrie.
  • Geld oder Leben: Warum manche lieber selbstständig wenig verdienen als Karriere in einem selenlosen Job zu machen.

Manche Themen davon kann ich mir auch gut als Panel-Diskussion vorstellen. z.B. „#gastoderspast“, „Behinderung als Vorteil“ oder auch die Frage an Arbeitgeber, warum sie Menschen mit Behinderung einstellen vs. warum sie sich lieber aus dieser Auflage herauskaufen und Geld bezahlen, um keine Menschen mit Behinderung anstellen zu müssen.

 

Wann und wo eigentlich?

Ich  habe total Bock auf so ein Barcamp und möchte das am liebsten noch in diesem Jahr umsetzen. Ich peile mal einen Samstag im Oktober/November an, habe aber auch keine Eile, falls es länger dauern sollte. Spätestens im 1. Quartal 2018 sollte es aber dann schon stattfinden.
Da ich selbst aus München komme und München so etwas gut tun würde, lege ich einfach mal München als Stadt fest.

Ich denke für ein themenspezifisches Barcamp ist ein Tag genug, sollten sich jetzt viele interessierte Helfer und Teilnehmer melden, ist aber auch das nicht in Stein gemeisselt.

Eine Location habe ich noch nicht, hier würde ich mich freuen wenn sich Firmen melden, die Lust auf ein eine Veranstaltung bei sich haben. Wichtig dabei: Die Location muss barrierefrei sein, vor allem Toiletten mit dem Rollstuhl erreichbar und nutzbar.

 

Sponsoren? Helfer? To-Do?

Ja bitte. Ich wünsche mir Sponsoren die sich mit dem Thema identifizieren können. Ich denke da z.B. an

  • Prothetik-Hersteller
  • Produzenten von Rollstuhl-Sport Equipment
  • Sport-Artikel Produzenten
  • Forschungseinrichtungen (Beispiel Exo Skelett oder Gehirnschrittmacher)
  • Selbstoptimerungs-Profis
  • Agenturen für Gebärdensprachdollemtscher die diese vermitteln und deren Dienstleistung sponsoren.

Außerdem brauche ich natürlich Helfer vor Ort, die z.B. beim

  • Einlass
  • Auf- / Abbau
  • Empfang
  • Betreuung von Menschen mit Assistenzbedarf

helfen. Und vor allem:

  • Eine Firma/Gesellschaft, die sich um die finanzielle Abwicklung kümmert. Sponsorengelder einsammelt und Rechnung zB für Catering und Versicherung bezahlt. Am besten eine GmbH oder eine Genossenschaft oder gemeinnütziger Verein, der sich damit auskennt.

Außerdem noch cool wäre:

  • Ein Co-Orga der ähnlich tickt wie ich und gleichzeitig ganz anders. Der mein Humorlevel vielleicht ein bisschen runterfährt, der/die aber gleichzeitig nicht Bierernst an so eine Sache rangeht.

Ich freu mich auf eure Rückmeldungen.

 

Und los.

Ich hoffe mit diesem Überblick habe ich verständlich gemacht, worum es mir persönlich geht. Meldet euch gerne wenn ihr

  • Euch vorstellen könnt zu helfen
  • Kontakte zu potentiellen Sponsoren habt
  • Eine juristische Person seid oder kennt, der die finanzielle Abwicklung übernehmen möchte
  • Alles total doof findet und ihr viel bessere Ideen oder
  • Andere Meinungen, Tipps oder sonst etwas auf dem Herzen habt.

Gerne hier als Kommentar oder direktes Feedback wenn ihr nicht öffentlich schreiben wollt.

 

 

Ein Blick auf die hängenden Monitore bei Microsoft

Barcamp München Rückblick

Mein erster Kontakt zu Barcamps war das Isarcamp 2013.
Das Barcamp Konzept (Ihr kennt es nicht? lest bei Franz Patzig nach) war mir damals neu und anfangs etwas befremdlich.

Als ich verstanden habe, dass bei richtigen Barcamps Eintrittsgelder allein der Kostendeckung dienen und alle Beteiligten, ob Helfer oder Organisation, i.d.R. keinen Gewinn machen (wollen), fand ich es geil.

Jedenfalls hatte ich nach dem Isarcamp Spaß an Barcamps und war dann immer wieder in verschiedenen Positionen bei Barcamps dabei. Manchmal als Gast, manchmal als Helfer oder Unterstützer. Bei den open Transfer Camps bin ich mittlerweile immer wieder im Helferteam dabei.

In dem Artikel geht es jetzt nicht so sehr um das Barcamp München an sich, sondern eher darum wie es dazu kam und warum ich dort reingerutscht bin. Außerdem gebe ich kleine Einblicke in die Kommunikation und meine „learnings“.

 

Barcamp München

Letztes Jahr hat Nils Hitze via Facebook nach Helfern fürs Barcamp München gesucht und ich dachte mir: „joar, meld dich mal“.
Aus dem kurzen Gespräch wurde ein längeres und irgendwie aus dem „ja, ich helf gern mit“ mit der Zeit ein „oh, ich bin jetzt CoOrga“.

Neben Nils waren noch Hendrik Luehrsen und Volker Heinrich von der Agentur luehrsen-heinrich im Head-Orgateam.
Zu viert hätten wir das allerdings sicherlich nicht auf diesem Niveau organisieren können. Vor allem da wir diese Arbeit nur nebenbei machen und alle noch richtige Jobs und ein eigenes Leben haben. Unglaublich aber wahr 🙂

Zum Glück also hatten wir bereits im Vorfeld schon einige Helfer, die uns mit Kontakten, Tipps und Ideen geholfen haben.

So hat uns z.B. Erik Hägele aus dem fernen Stuttgart immer wieder mit Ideen, Tipps, Kontakten und Tweets tatkräftig unterstützt.
Außerdem Marie, die auch einige Ideen und Kontakte beisteuerte.
Um nur zwei zu nennen.

Außerdem sehr beruhigend waren die sofortigen Zusagen von Microsoft für die Räume, consulting4projects als erster Sponsor und mucbook als erster Medienpartner. Diesen dreien daher ein besonderer Dank.
Welche Sponsoren, Partner und sonstigen Unterstützer im Laufe der Zeit zugesagt und geholfen haben, sehr ihr im Rückblick im Artikel bei mucbook.

 

Kommunikation

Zum Glück ist Nils ebenso wie ich kein großer Fan von Telefonaten. Wir beide haben während der gesamten Vorbereitung nicht ein einziges mal telefoniert und uns nur via Facebook-Messenger und bei größeren Besprechungen mit Erik via Twitter-DM ausgetauscht. Dafür danke ich den beiden sehr 🙂

Meistens hatte jeder seine „eigenen“ Ansprechpartner bei Sponsoren, Medienpartnern etc. Es war also nur ganz selten nötig das wir beide mit einem der Unterstützer sprechen mussten.
Zugegeben: Wenn dies doch mal notwendig war, lief es leider nicht richtig rund.
Daraus lerne ich: Ein Ansprechpartner pro Sponsor oder Medienpartner ist besser. Falls ihr etwas ähnliches plant, versucht so zu vorzugehen.

 

Hierarchie vs. Team

Aus anderen Teams und Strukturen solcher Veranstaltung her kenne ich es eher so, das alles im Konsens entschieden wird.
Wir waren ein überschaubares und kleines Team und haben uns dagegen entschieden.

Jeder hatte große Freiheiten und da wir alle Erwachsen sind gab es im Prinzip keine Regeln.
Wir haben nur festgelegt, das Nils der „Chef“ ist, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Richtige Unstimmigkeiten gab es nicht, von der ein oder anderen Meinungsverschiedenheit abgesehen waren wir immer d’Accord.
Diese wenigen male haben wir übrigens trotzdem gesprochen und wurden uns dann immer einig.

 

Aufgaben

Wir haben keine konkrete Aufgabenverteilung gemacht, jeder hat sich gekümmert wenn er gerade Zeit hatte oder sich auskannte.
Es haben sich dann allerdings ein paar Schwerpunkte herauskristallisiert, die in etwa so aussehen:
Nils: Sponsoren, Main-Location, Chef und den Überblick wahren. Luehrsens: Finanzielles und Grafiken. Ich: Medienpartner und Side-Locations.

Alles wäre aber ohne die Helfer vor Ort und auch während der Planung nicht machbar gewesen. Vor allem dem Event Team von Microsoft möchte ich hier nochmal einen großen Dank aussprechen: Dadurch das sie die ganze Zeit dabei waren und immer für einen reibungslosen Ablauf sorgten, konnten wir vom Team auch die ein oder andere Session halten und besuchen.

Die Mitarbeiter von luehrsen-heinrich haben noch einen Film und Fotos für uns produziert, den Ihr auf der Facebookseite ansehen könnt. <3

 

Highlights

Ein paar besondere Highlights dürfen natürlich nicht fehlen. Meine beiden Highlights aus dem Orgateam waren:

  • Die Bereitschaft des Microsoft Event Teams ein eigentlich fremdes Event dermaßen gut zu unterstützen.
  • Google hat in München ein eigenes Bier und wir vier Kästen davon gesponsert bekommen.
  • Die Polizei München leistet grandiose social-media Arbeit und war am Samstag mit einer eigenen Session dazu vor Ort.
  • Alles hat geklappt fast ohne telefonieren zu müssen. Hört sich bescheuert an, ist so viel einfacher wenn man das alles nebenbei macht.

 

Fazit

In der gesamten Vorbereitungszeit und während des Barcamps habe ich sehr viel gelernt. Über Hilfsbereitschaft. Team und Community. „Macher“-Typen und Menschen die lieber drüber reden. Anspruchsdenken und Anspruchshaltung. Selbstständig und Selbstgefälligkeit. Sehr sehr viel positives und natürlich auch ein wenig negatives.

Das Positive überstrahlt das Negative aber bei weitem, daher möchte ich mit einem Zitat aus Nils Beitrag schließen: „Nächstes Jahr wieder? Aber logens“.

Barcamp München Logo

Soll ich zum Barcamp München kommen?

Spoiler: JA

Aber etwas ausführlicher:

Das Digital Media Camp ist gerade erst rum und es war wunderbar.
Danke @luisante @froileinmueller @LenaRogl und dem gesamten Orga-Team.

Aber wie heißt es so schön: Nach dem Barcamp ist vor dem Barcamp und in genau einem Monat findet bereits das nächste Barcamp statt, das Barcamp München. Der offizielle Hashtag ist kurz, sexy und toll: #bcmuc

Gemeinsam mit Nils Hitze und unterstützt von Erik Hägele organisieren wir ein offenes Barcamp, ebenfalls bei Microsoft.
Offen bedeutet in diesem Fall, alle Themen sind willkommen und ihr könnt euch über alles austauschen was ihr wollt (ok, wir stehen nicht über dem deutschen Recht, aber alles was erlaubt ist, ist erlaubt).

Wir sind im Endspurt der Vorbereitungen, freuen uns auf euch und einen vielseitigen Wissensaustausch. Dazu haben wir verschiedene Tickets für euch vorbereitet:

Neben dem klassischen einfachen 2-Tages-Ticket gibt es besondere Unterstützer Ticket und sogar ganz besondere „Awesome-Tickets“, die jeweils mit verschiedenen Extras unserer Sponsoren ausgestattet sind. Dafür ein großes Danke.

Für alle die noch unentschkossen sind, hat Michael Praetorius spontan zusammengefasst, warum ein Barcamp toll ist und warum ihr zum Barcamp München kommen sollt.

 

Bild für die Smartphone Ausstelllung

Ausstellung von Smartphone Bildern

In der Physiotherapie Praxis in Inning meines besten Sandkastenfreundes werden ab dem 20. Februar ein paar meiner Fotos ausgestellt. Das Besondere diesmal: alle Bilder sind mit dem Smartphone entstanden.

Diese Bilder könnt ihr vor Ort sehen und wenn sie euch gefallen, direkt als Postkartenset erwerben. (man muss ja schauen wo man bleibt 🙂 )

Ein Klick auf das Bild hier bringt euch zur Flickr Galerie mit den ausgestellten Fotos.

Smartphone Ausstellung

Barcamp München Logo

Barcamp München Tickets

Das Jahr hat gerade angefangen und wir sind schon voll in den Vorbereitungen zum Barcamp München. Einige Sponsoren haben wir bereits gefunden, um alles so umzusetzen wie wir das gerne möchten, brauchen wir aber noch ein paar mehr. Außerdem läuft der Ticketverkauf an. Die early-Bird Tickets sind bereits vergeben, es gibt aber noch „normale“ Tickets, Supporter-Tickets und besonders tolle „You-Are-f******-Awesome“ Tickets 🙂

Alle Tickets könnt ihr hier bekommen.

Um das voran zu treiben, haben wir ein kleines Video aufgenommen:

Termine 1. Quartal 2017

Das Jahr fängt gerade an, einige Termine im 1. Quartal stehen aber schon fest.

Am kommenden Sonntag findet in München das #bloggertreffen statt. Das jährliche Klassentreffen der Social Media Menschen, Nerds und deren Angehörige 🙂 – Im Ernst, das jährliche Treffen ist immer spannend und man trifft dort viele alte Bekannte und neue Gesichter. Sehen wir uns auch?

Direkt danach am Dienstag, den 17.1. folgt dann das WordPress Meetup. Dort erzähle ich etwas zu digitaler Barrierefreiheit. Der Eintritt ist frei, kommt gern vorbei. Es wird einen kleinen Vortrag geben mit anschließender Diskussion und Austausch zum Thema WordPress.

Ende Januar gebe ich den zweitägigen WordPress Workshop an der VHS. In dieser Konstellation wahrscheinlich zum letzten mal, im nächsten Semester werden es vermutlich eintätige Express-Seminare. Infos dazu folgen natürlich.

Im Februar findet in Kassel ein open Transfer Camp statt. Das Orgateam ist mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen, daher bin ich sehr wahrscheinlich wieder dabei und helfe bei der Organisation vor Ort.

Apropo Camp: Highlight im ersten Quartal ist das Barcamp München. Hier bin ich auch im Vorfeld schon im Orgateam dabei. Dem mucbook habe ich im Dezember schon erzählt, warum und was ein Barcamp überhaupt ist.

Wie in der Jahresplanung angekündigt, möchte ich mich in diesem Jahr vermehrt auf die Tätigkeit als Berater konzentrieren und mehr Zeit für mich haben. Das war es daher schon an großen Terminen in diesem Quartal. Wenn noch etwas dazu kommt, erfahrt ihr es via Twitter und natürlich auch in Terminen hier auf der Webseite.

Bank am See

Hallo 2017

Letzte Woche habe ich euch in meinem (ziemlich ausführlichen) Jahresrückblick erzählt, was 2016 so los war. Heute möchte ich einen kleinen Einblick geben, was 2017 alles geplant  ist. Zusammenfassend würde ich für 2017 sagen: In der Ruhe liegt die Kraft. 🙂

 

Projekte

Insgesamt möchte ich 2017 etwas ruhiger werden. Aber natürlich wird es auch dieses Jahr wieder Projekte geben. Eins der wichtigsten und spannendsten ist das Barcamp München, das im März stattfinden wird.

Wie ihr auf der Projekt-Seite sehen könnt, ist dies aber gleichzeitig auch das einzige große. Zumindest derzeit. Ob da noch was kommt wird sich zeigen.

Viele andere Projekte habe ich beendet bzw bin aus dem Projekt ausgestiegen, wie z.B. Blog’n’Burger, bei dem ich nur noch als Gast dabei bin. Ich möchte mich auf wenige Dinge konzentrieren und mich mehr fokussieren.

 

Dozent und Berater

Meine Haupttätigkeit als Freiberufler ist mittlerweile die Arbeit als Dozent & Berater. Hier unterstütze ich primär Freiberufler und manchmal Start-Ups dabei, eigene Webseiten mit WordPress zu erstellen, Inhalte zu pflegen und diese barrierefrei zu gestalten.
Außerdem helfe ich beim Aufbau von Social-Media Profilen in Facebook, Twitter oder XING.

Vor allem zum Thema WordPress und digitaler Barrierefreiheit gebe ich auch immer wieder Workshops, halte Vorträge oder schreibe Gastbeiträge.

Dies möchte ich auch 2017 weiter auf- und ausbauen.

Gerade die Arbeit als Gastautor und Berater, in der ich 1:1 mit meinen Kunden spreche und vor Ort oder via Skype zeige, was möglich ist, macht mir am meisten Spaß. Der direkte Kontakt ermöglicht es, direkt auf die Wünsche des Kunden einzugehen und so viele Fragen direkt zu klären.

Der Plan ist, weniger Workshops vor Gruppen zu geben und mich mehr auf die Arbeit als individueller Berater zu konzentrieren. Auch wenn ich den Begriff „Coach“ nicht so gern mag, trifft es das ganz gut glaube ich.

 

Vor allem: Zeit für mich

In den letzten Jahren habe ich viele Projekte selbst umgesetzt oder war an Projekten beteiligt. Neben den abgeschlossenen, die ihr hier öffentlich seht, war ich auch noch in einigen anderen zumindest involviert. Außerdem habe ich nebenbei beim Bayerischen Rundfunk in verschiedenen Bereichen und als Komparse bei einer Casting-Agentur gearbeitet. Diese vielen Baustellen habe ich beendet.

In diesem Jahr möchte ich mich vermehrt auf meine Arbeit als Berater konzentrieren und, anstatt mich weiter zu verzetteln, mehr Zeit für mich selbst haben. Ich bin gespannt ob das funktioniert und ob ich es schaffe, mich selbst zu fokussieren.