Sonnenuntergang

Bessere Urlaubsfotos

Der Urlaub naht oder ist schon in vollem Gang und alle wollen schöne Fotos machen. Tipps, welche Kamera ihr mitnehmen sollt und wie ihr diese einstellt, könnt ihr auf vielen anderen Blogs und Magazinen lesen, hier habe ich daher ein paar „etwas andere“ Tipps für Euch zusammen gestellt, wie die Urlaubsfotos vielleicht noch ein bisschen besser werden können.

 

Denken

Macht euch ein paar Gedanken, was ihr fotografieren wollt, anstatt wild drauf los zu knipsen. Muss es wirklich das tausendste Foto von eurem Hotel sein oder findet man vielleicht mal ein Motiv, das nicht schon etliche andere fotografiert haben? Speicherchips sind zwar billig und geduldig, aber hunderte von gleichen langweiligen Urlaubsfotos schaut sich nach dem Urlaub vermutlich keiner mehr an.

Der früher verhasste DIA-Abend mit stundenlangen Geschichten und langweiligen Bildern ist auch heute noch präsent. Digital in Form von Powerpoint Präsentationen. Denkt schon beim Fotografieren daran und ihr werden merken, dass ihr mit viel weniger aber dafür spannenderen Fotos nach Hause kommt.

Auf dem Manfrotto-Blog habe ich passend dazu mal was zum Thema „Denken in Projekten“ aufgeschrieben.

 

Bewegen

Ihr seid zwar im Urlaub, aber bewegt euch ruhig mal. Geht ein paar Schritte nach vorne, anstatt den Digitalzoom zu nutzen, bewegt euch nach links oder rechts um einen spannenderen Ausschnitt zu finden oder legt euch auf den Boden und stellt euch auf einen Stein, um Perspektiven zu finden die nicht jeder gesehen hat. Das schärft den Blick.

Wenn ihr zu faul seid ein paar Schritte zu machen, dann war es das Motiv eh nicht wert und ihr könnt es gleich lassen und lieber am Pool oder Strand liegen bleiben.

In Kombination mit dem „Denken“ entstehen so ganz neue Varianten und spannendere Fotos.

 

Technik

Ich bin nicht unbedingt gut darin euch Tipps zu geben, welches Objektiv mit welcher Brennweite und Kamera ihr mitnehmen solltet, dafür gibt es schon genug andere gute Blogs. Meiner Meinung nach ist die beste Kamera immer die, die ich dabei habe, und das ist nun mal meistens das Smartphone.

Ein paar Tipps möchte ich euch aber doch mit auf den Weg geben:

  • Wenn ihr mit einem Smartphone oder einer Kompaktkamera mit eingebautem Blitz fotografiert: Macht ihn aus. Immer. Immer. Immer.
  • Stützt euch selbst und die Kamera oder das Smartphone irgendwo ab, wenn das Bild sonst zu verwackelt wird.
  • Farbfilter sind nur erlaubt, wenn ihr es nicht übertreibt und die Bilder für soziale Netzwerke fotografiert.
  • Wenn ihr Bilder für den späteren Druck fotografiert, ist bei den Filtern (fast) nur Schwarz-Weiß erlaubt.
  • Colorkey Effekte sind immer verboten.

 

Schönen Urlaub

Ich wünsche euch viel Spaß beim fotografieren.
Genießt den Urlaub und erlebt ihn selbst, anstatt den ganzen Tag alles mit der Kamera festhalten zu wollen und dabei Bilder zu machen, die dann auf der Festplatte oder in der Cloud vergessen werden. Geht lieber für ein oder zwei Fotos bewusst los um ein Erinnerungsfoto zu machen und lasst in der restlichen Zeit die Kamera aus.

Weniger ist mehr, das gilt auch im Urlaub.

Refind

Die meisten von euch kennen noch Delicious, damals DER Social Bookmarking Dienst.

Ich habe es eine Weile benutzt und irgendwann nicht mehr gebraucht, da ich meine Links nicht öffentlich gemacht habe und die Browser sich bald selbst auf allen Geräten synchronisiert haben.
Firefox und Chrome im Android synchronisieren sich so mit dem Windows PC und dem Linux Notebook, daher war der Nutzen von Delicious für mich nicht mehr gegeben. Ich weiß das man da deutlich mehr machen konnte, ich hab es allerdings nur für mich selbst genutzt.

Damit bin ich ganz gut gefahren, bis mir Refind in meiner Twitter Timeline über den Weg lief.

 

Was ist Refind?

  • Mit Refind könnt ihr eure Lieblings Bookmarks verwalten und diese mit euren Followern teilen
  • Refind verbindet sich mit Twitter (Ein Twitter Account ist derzeit noch zwingend erforderlich)
  • Twitter Follower werden zu Refind Followern
  • Refind kann eure geposteten und „gefavten“ Links aus Twitter importieren
  • Refind kann eure gespeicherten Links aus Pocket importieren
  • Refind kann die Bookmarks aus euren Browsern importieren
  • Ihr könnt eure Links in Kategorien verwalten und mit Schlagwörtern versehen

 

Warum?

Warum sollte man das tun?
Momentan bin ich ganz angetan und verwalte z.B. meine Links zum Wochenende dort in einer Kategorie.

Ihr könnt eure eigenen Links verwalten und so z.B. interessante Links, die ihr mal benutzt habt, wieder finden. Oder ihr folgt Leuten deren Links euch interessieren um spannende Tipps oder Ideen zu bekommen. Durch die Verknüpfung zu Twitter findet ihr viele User, die ihr schon von Twitter kennt und könnt deren Linktipps abonnieren.

Interessant ist z.B. auch das zusätzlich aktivierbare Google-Tool. Damit wird eure Google Suche um eine zusätzliche Information erweitert: Zusätzlich zu den normalen Treffern seht ihr, welche eurer Refind-Freunde den gefundenen Link schon „gebookmarkt“, also empfohlen, haben.

Bei der Import-Funktion von Twitter und Pocket vermisse ich derzeit noch eine automatische Verschlagwortung, sodass alle Links, die automatisch importiert werden, ein bestimmtes Schlagwort bekommen oder in eine Kategorie geschoben werden.
Das geht leider noch nicht, daher habe ich die automatische Import Funktion nicht aktiviert.

Refind ist noch ganz neu und in der Beta-Phase. Daher bin ich gespannt wie es sich entwickelt und ob die Features die ich mir wünsche noch hinzugefügt werden.

 

Probieren?

Ihr wollt es selbst ausprobieren? Ich habe hier einen „Power Invite“ für euch. Damit könnt ihr euch in den nächsten 24 Stunden kostenlos registrieren und das Tool testen. Denkt bitte dran, das ein Twitter Account dazu Voraussetzung ist.

Ich bin natürlich gespannt wie ihr dazu steht, schreibt es doch in den Kommentaren oder in einem eigenen Blogbeitrag den ihr hier gern verlinken könnt.

/edit: Power Invites scheint es nicht mehr zu geben, daher hier ein ganz normales invite. 🙂

/edit: 09.01.2017 neuer Invite für euch: refind Einladung

RAIDBOXES Interview

Seit vielen Jahren bin ich ein großer WordPress Fan und berate mittlerweile meine Kunden u.a. dazu.

Vor einiger Zeit hat mir Olga Benner dann den Anbieter RAIDBOXES vorgestellt, ein Hoster der auf WordPress spezialisiert ist.
Via Twitter kamen wir ins Gespräch und da ich eh einen Artikel darüber schreiben wollte habe ich Torben Simon Meier, einen der Gründer, gefragt ob er nicht Lust auf ein Interview hat. Er hat ja gesagt und: hier ist es.

 

Hi Torben, Erzähl doch bitte in eigenen Worten:

 

Was ist RAIDBOXES?

RAIDBOXES ist der Managed WordPress Hosting Spezialist für Internet-Professionals und den E-Commerce aus Deutschland. Bedeutet: unsere Kunden sind vor allem Webdesigner, WordPress Agenturen aber auch professionelle Blogger und Shop Betreiber, die zum Beispiel WooCommerce nutzen.

Das besondere an unserem Service sind die speziell auf WordPress abgestimmten Server, der Support und die leichte und schnelle Verwaltung des WordPress Hostings. Ziel ist es diese Stärken weiter auszubauen, um WordPress Hosting so einfach, schnell und sicher wie möglich zu machen. Denn mal ehrlich: wer befasst sich schon gerne mit Hosting, wenn er in der gleichen Zeit neue Projekte akquirieren, Websites designen oder seinen Shop optimieren könnte?

 

Warum habt ihr euch gerade auf WordPress spezialisiert?

RAIDBOXES ist aus Eigenbedarf heraus entstanden! Im Jahr 2014 – hier wurden immerhin schon ca. 22% aller Websites mit WordPress betrieben – war ich für unsere Internetagentur, gutado (http://gutado.de), auf der Suche nach einem spezialisierten WordPress Hoster. In Deutschland bin ich damals nicht fündig geworden. In Europa auch nicht. Und so sind die ersten Konzepte für RAIDBOXES entstanden.

Die Facetten des Angebots haben sich ebenfalls aus meinem eigenen Bedarf heraus ergeben. Als Webdesigner waren mir schon immer eine gute Performance, schneller, persönlicher Support ohne Zeitverschiebung und ein hohes Maß an WordPress spezifischer Sicherheit wichtig. Immerhin haben wir schon damals mit WordPress unser Geld verdient.

 

In letzter Zeit immer wichtiger, wo liegen eure Server?

Zurecht stellen immer mehr Kunden diese Frage. Mit dem physischen Serverstandort hängen nicht nur Sicherheits, – sondern auch technische Fragen zusammen, Stichwort CDN.

Unsere Server stehen in Frankfurt und München. Die deutschen Serverstandorte sind uns sehr wichtig, deshalb werden wir auch bei allen Erweiterungen unserer Infrastruktur darauf achten, dass die verwendeten Server in Deutschland stehen.

 

Viele User betreiben nicht nur einen, sondern mehrere Blogs gleichzeitig. Multisite ist für solche Nutzer natürlich spannend. Plant ihr, das auch anzubieten?

Ja, wir verstehen den Wunsch nach WordPress Multisite. Jedoch haben wir uns zunächst dagegen entschieden. Unsere Server und den Support auf Multisite auszuweiten ist mit erheblichem Mehraufwand verbunden. Deshalb haben wir uns entschlossen uns mittelfristig erst einmal auf solche Features zu konzentrieren, die zum einen unser bestehendes Angebot sinnvoll ergänzen, performanter und komfortabler machen, und zum anderen den Weg in Richtung Features wie WordPress Multisite ebnen.

 

Sicherheit ist für viele wichtig. Wie ist das mit den Backups bei euch?

Jede BOX – so heißen die WordPress Webseiten bei uns – macht nächtlich vollautomatisch ein Backup und speichert dieses für 14 Tage. Das Wiederherstellen geht dann mit einem Klick. Auch können Kunden aus einem bestehenden Backup ganz einfach eine neue WordPress Seite klonen. Und natürlich kann man auch manuelle Backups machen, die nur vom Nutzer selbst gelöscht werden können. Je nach Tarif sind das unterschiedlich viele.

Apropos Sicherheit. Via Twitter hat uns diese Frage erreicht:

 

Wann kommt Let’s Encrypt zu euch?

Es freut mich, dass diese Frage gestellt wurde, denn Let’s Encrypt ist ein Lieblingsprojekt von uns. Wir arbeiten bereits intern am Rollout von Let’s Encrypt – und damit kostenlosen SSL Zertifikaten für jede Webseite. Ich denke wir sind in den kommenden Wochen soweit mit der öffentlichen Betaphase zu beginnen.

Wer über unser kostenlosen Angebot für Let’s Encrypt informiert werden möchte kann sich kostenlos in unseren Newsletter eintragen. (http://eepurl.com/bkNrsP)

 

Welche Bedeutung hat Let’s Encrypt für RAIDBOXES und für die deutsche Netzlandschaft?

Wir finden: jeder Nutzer und jede Webseite hat ein gewisses Maß an Sicherheit verdient. Aktuell müssen wir die Kosten aller Zertifikate an unsere Kunden weitergeben. Das erledigt sich – zumindest für die domainvalidierten SSL Zertifikate – mit Let’s Encrypt mittelfristig von selbst und wir sind sehr froh über diese Entwicklung. Für die deutsche Netzlandschaft heißt das hoffentlich, dass in wenigen Jahren jede Seite mit einer basalen Verschlüsselung versehen ist. Interessant wird es denke ich mit Blick auf die höheren Validierungsstufen – also erweiterte Zertifikate vor allem mit grüner Adressleiste – und die SEO Frage, die mit einer solchen Entwicklung zusammenhängt.

 

Vielleicht ist es für manche Leser neu, was ist Let’s Encrypt überhaupt?

Let’s Encrypt bietet kostenlose SSL Zertifikate an. Ziel des Projekts ist es, verschlüsselte Verbindungen im Internet zum Standard zu machen und vor allem für jeden weltweit zur Verfügung zu stellen, unabhängig davon ob diejenige oder derjenige ein Konto, eine Kreditkarte, einen PayPal Account oder sonstiges hat. Einige deutsche Hoster haben Let’s Encrypt bereits integriert, andere bieten zwar kostenloses SSL an, allerdings von ihren Kooperationspartnern, also solchen Zertifizierungsstellen, die normalerweise Geld für ihre Zertifikate verlangen.

 

Bietet ihr neben dem WordPress Hosting auch individuellen Support für die Anwender?

Das ist natürlich immer ein riesen Thema für uns: wo hört der WordPress Hosting Support auf und wo fängt der spezifische WordPress Support an. Weil wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren müssen, können wir nicht an allen Stellen weiterhelfen, auch wenn wir es gerne täten und könnten. In einem solchen Fall, verweisen wir dann auf unsere Partner. Diese haben sich auf eben solche Fälle spezialisiert. Und wir vermitteln hier nicht selten den Kontakt: denn auch wenn RAIDBOXES primär für Internet Professionals attraktiv ist, haben wir auch eine stolze Zahl privater Nutzer, die vor allem die Einfachheit unseres WordPress Hostings schätzen.

Und genau deswegen spielen wir natürlich immer mal wieder mit dem Gedanken einer RAIDBOXES internen Lösung für besonderen Support. Das sind bisher aber alles grobe Ideen und keine ausgereiften Konzepte. Denn auch hier ist es wichtig, dass wir uns auf unser Kerngeschäft fokussieren.

Eine weitere Frage hat uns ebenfalls via Twitter erreicht:

 

Wann kommt Staging?

Mein absolutes Lieblingsfeature! Denn als Webdesigner weiß ich natürlich wie wichtig Staging für viele Designer, Entwickler und Agenturen ist. Zum Wann kann ich leider noch nichts Genaues sagen, wir sind aber fleißig am Entwickeln und zuversichtlich, dass wir bald in die interne Beta, und dann in schnellen Schritten auch in Richtung öffentliche Beta, gehen können. Zeithorizont ist auf jeden Fall dieses Jahr – und auch nicht Ende des Jahres.

 

Staging ist vermutlich nicht für jeden wichtig, was ist das überhaupt? Und bietet ihr es an?

Staging ermöglicht es, per Knopfdruck eine Kopie der produktiven Webseite zu erstellen, Änderungen vorzunehmen und diese Änderungen dann zurück in die Live-Umgebung zu kopieren, ohne dass der Webseitenbesucher etwas davon mitbekommt.

Wer bei der kostenlosen Beta für Staging mitmachen möchte kann sich auch hier sehr gerne in unseren Newsletter eintragen. (http://eepurl.com/bkNrsP)

 

Die letzte Frage ist etwas persönlich. Verrate uns bitte dein Lieblings-Template und -Plugin

Mein Lieblings WordPress Plugin ist ganz klar Yoast SEO (https://de.wordpress.org/plugins/wordpress-seo/). Mir hat zwar die vorige Version 2.x deutlich besser gefallen und ich finde die aktuelle Version 3.x stark verbesserungswürdig was Bugs aber auch Nutzererlebnis angeht, trotzdem gibt es für mich nichts Vergleichbares.

Ein Lieblings-Theme habe ich nicht, dafür aber ein Lieblings WordPress Framework. Ich bin absoluter Fan des Genesis Frameworks (http://www.studiopress.com). Auch die Auswahl der WordPress Themes und deren Webdesign werden immer besser! Code, Performance und Support sind zudem außergewöhnlich gut.

 

Danke Torben für das Interview

Twitter Benachrichtung

Viele von euch kennen das Blog’n’Burger Projekt. Hier gehen wir in unregelmäßigen Abständen gemeinsam zum Burger essen, die Plätze werden via Twitter und Twitterlisten vergeben. Ich habe das bei froilleinkeks auch schon mal ausführlicher erklärt.

Um mitzubekommen, wann die Plätze vergeben werden, ist es natürlich empfehlenswert dem offiziellen Twitter Account @blognburgermuc zu folgen. Aber selbst wenn man das macht, kann es durchaus passieren, das man den ein oder anderen Tweet verpasst und sich dann ärgert, weil man den neuen Termin nicht mitbekommen hat.

Heute möchte ich euch daher einen Tipp geben, wie ihr keinen Tweet von einem Account, der euch besonders interessiert, mehr verpasst. Hierzu braucht ihr die offizielle Twitter App.

 

Twitter Screenshot
Twitter Screenshot

Nach dem Login geht ihr einfach zu dem Account, den ihr zusätzlich zum folgen auch noch beobachten wollt. Mit einem Klick auf „folgen“ folgt ihr dem Account, das sollte aber den meisten auch schon klar sein. Neben dem „folgen“ Button findet ihr ein Sternchen. Wenn ihr das anklickt, werdet ihr immer über jeden neuen Tweet des Accounts direkt per „mobiler Mitteilung“ informiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Twitter Screenshot
Twitter Screenshot

Und so sieht es aus, wenn ein neuer Tweet formuliert wird.

Vor allem bei sehr aktiven Accounts kann das natürlich auch sehr schnell nervig werden.

In diesem Fall passiert auf dem Blog’n’Burger Account sehr wenig, wenn nicht gerade ein neuer Termin ansteht oder Plätze vergeben werden. Ihr könnt also die Mitteilungen beruhigt einschalten, und wir versprechen das wir (fast) nur mit Tweets nerven, wenn Events anstehen.

 

 

 

 

 

Edit: In Bezug auf Blog’n’Burger könnt ihr natürlich auch noch unseren RSS Feed abonnieren.

Die (technische) Zukunft der Fotografie

Die Fotografie ist in einem steten Wandel. Zur Zeit ist der „höher, schneller, weiter“ Trend angesagt, aber auch in anderen Bereichen bleibt es spannend. Ein paar Trends möchte ich hier in diesem Artikel aufgreifen.

 

Das Gehäuse

Früher waren Kameras so groß wie eine Schuhschachtel. Heute gibt es Kameras, die ohne Probleme in einen Schlüsselanhänger passen. Eine GoPro z.B. ist vollgestopft mit Technik und kann hochauflösende Videos und Fotos aufnehmen, in einer Qualität die vor wenigen Jahren nicht vorstellbar war.

 

Der Chip

Kleine Kamera bedeutet kleiner Chip. Das beeinflusst die Bildgestaltung im Hinblick auf Tiefenschärfe. Man merkt das z.B., wenn man versucht mit einem Smartphone oder oben genannter GoPro ein Bild zu machen, bei dem der Hintergrund unscharf ist.

 

Die Pixel

Im Gegensatz dazu steht der Wunsch, immer höhere Auflösungen anzubieten. Wofür man früher eine sehr teure Mittelformat Kamera mit deutlich größerem Chip brauchte, holen jetzt schon die Kleinbild Kamerahersteller wie Nikon und Canon auf und bieten Modelle mit 50 Megapixeln und mehr an.

 

Weg vom klassischen Bild

Spannend sind die Entwicklungen, die neben dem klassischen Model der Fotografie und der Herangehensweise ans fotografieren (Bildaufbau und Komposition) passieren. Bisher hat sich der Fotograf VOR dem Foto überlegt, wo der Fokus liegt und wie ein Bild kompositioniert wird. Hier entstehen neue Technologien, die eine völlig neue Herangehensweise ermöglichen.

 

Die Lytro

Ein gutes Beispiel für neue Technologie ist die Lytro Kamera. Hier kommt die Lichtfeldtechnologie zum Einsatz die es ermöglicht, den Fokus erst in der Postproduktion zu setzen. Meiner Meinung nach noch nicht ganz ausgereift und für den professionellen Einsatz noch nicht brauchbar, aber eine durchaus spannende Entwicklung die sicher noch weitergehen wird. Ich gehe davon aus, das die Technologie in kurzer Zeit auch in Smartphones Einzug halten wird.

 

Ball

Nicht unbedingt eine technische Entwicklung, aber trotzdem eine spannende neue Umsetzung der Fotografie ist die Panono Camera. Hier sind im Prinzip mehrere Linsen in einem Ball verbaut. Der Ball wird einfach hoch geworfen, ein Sensor und ein Algorithmus sorgen dafür, das in dem Moment, in dem der Ball seinen höchsten Punkt erreicht hat, ein Foto gemacht wird. So entstehen interessante Panoramen am höchstmöglichen Punkt.

 

Smartphone

Nicht nur neue Produkte, sondern auch Software zB in Smartphones wird immer intelligenter. Kugelpanorama und 360° Funktionen in Kombination mit Sensoren und der Kamera ermöglichen spannende Funktionen. So kann ich z.B. in unter 5 Minuten ein Kugelpanorama erstellen, für das vor wenigen Jahren noch Hochleistungscomputer lange Zeit rechnen mussten. Das Ergebnis mit dem Smartphone ist zwar noch nicht perfekt, aber schon erstaunlich gut und präzise.

 

Fazit

In den letzten Jahren hat sich auf dem Markt unheimlich viel getan und es ist kein Ende abzusehen. Und das ist auch gut so. Ich denke es wird in beide Richtungen weitergehen, der Pixelwahn auf der einen Seite und die Entwicklung in immer kleinere Kameras auf der anderen Seite. Ich bin gespannt was hier noch alles passiert.

Mein Netzwerk bei XING

XING gehört nach wie vor zu den großen und wichtigen Netzwerken in Deutschland. Neben LinkedIn, die immer mehr in den Markt drängen, ist XING das Business-Netzwerk um mit alten Kollegen oder potentiellen neuen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. 2013 habe ich hier mal einen Gastbeitrag dazu geschrieben, vieles davon ist nach wie vor aktuell.

Hier geht es aber nicht um XING allgemein, sondern ich möchte euch berichten wie ich mit Kontaktanfragen vorgehe.

 

Das Netzwerk

Ich bin in fast allen Netzwerken sehr offen und kontakfreudig. Bei Facebook z.B. kenne ich nur ca 1/3 meiner „Freunde“ wirklich persönlich. Mit den meisten war ich nur lose in virtuellem Kontakt, manche kenne ich gar nicht. Dort nehme ich, wenn das Profil „echt“ aussieht, quasi jede Anfrage an. Manchmal verschicke ich auch Anfragen an User, die ich gar nicht kenne, weil ich Fragen habe und sie dadurch auf mich aufmerksam werden.

Bei XING ist das anders. Hier kenne ich alle meine Kontakte entweder wirklich persönlich (die meisten) oder habe zumindest mal ein paar Wörter oder Sätze gewechselt. So weiß ich in etwa wer und warum sich so in meinem Netzwerk bewegt. Wenn ich z.B. nach bestimmten Dienstleistern gefragt werde, weiß ich wer das in meinem XING Netzwerk macht, oder eben nicht.

Mittlerweile sind dort auch ziemlich viele Kontakte zusammen gekommen, so kommt es das ich ca einmal pro Jahr alle durchgehe und schaue, ob eine XING-Verbindung noch Sinn macht oder nicht.

 

Das „Premium-Dilemma“

In den letzten Jahren hatte ich fast durchgehend eine Premium Mitgliedschaft, da war es einfach dieses Statement an die Anfragenden weiter geben, die meisten zeigten Verständnis und mit vielen kam ich dadurch dann ins Gespräch.

Seit kurzem bin ich kein Premium User mehr, was zur Folge hat, das ich keine Nachrichten mehr an nicht-Kontakte versenden kann. Nicht mal in der Nachricht, die man eigentlich schreiben kann, wenn man einen Kontakt ablehnt.

Da ich mit meinem Vorgehen aber weiter machen will, wird es jetzt ein bisschen aufwändig für mich. Ich kontaktiere die anfragende Person jetzt auf einem anderen Weg. Die meisten haben ihre Kontaktdaten ja frei gegeben, ich kann also eine Mail schreiben. Manchmal suche ich die Person bei fb und schreibe dort. Meistens klappt das und meistens reagieren die Personen auch.

 

Max Mustermann

Wie erwähnt, reagieren die meisten gut und mit Verständnis, von einem speziellen Fall möchte ich aber noch berichten, nennen wir die Person mal Max Mustermann.

Herr Mustermannn hat viele tausend Kontakte und schreibt mir also eine der üblichen Anfragen: „ja, wir sind ja in den selben Gruppen, viele Synergien, Kontakte schaden nur dem der keine hat, blabla“.

Ich hab ihm freundlich geschrieben warum ich seinen Kontakt erstmal nicht annehme, sondern ihn erstmal kennen lernen will.

Herr Mustermann wird jetzt richtig sauer, sogar ausfallend. Erklärt mir was ich alles falsch mache, warum ich überhaupt bei XING bin, was das solle etc, außerdem bricht er seine Kontaktanfrage ab, er ist richtig beleidigt.

Am nächsten Tag, eine erneute Anfrage mit fast identischem Text von Herrn Mustermann.

Ich erkläre ihm, das ich genau deswegen erstmal warte und nicht jede Anfrage sofort bestätige, sondern die Leute erstmal kennen lernen will.

Jetzt ist Herr Mustermann kleinlaut, entschuldigt sich, seine Sekretärin habe sich im Account eingeloggt und die erneute Anfrage raus gesendet. Ob das stimmt oder nicht und erlaubt ist, ist eigentlich egal, denn das Beispiel zeigte mir, das ich mit meinem Vorgehen für mich richtig gefahren bin.

 

Fazit

Wie Ihr mit Kontaktanfragen umgeht, müsst ihr selbst entscheiden. Für manche und manche Berufe macht vllt eine Massensammlung auch Sinn, für mich selbst funktioniert das nicht. Aber wenn ihr es macht wie ich, das ihr Kontakte ablehnt oder nicht annehmt, informiert bitte den Anfragenden darüber, warum ihr so handelt.

Linux

Vor einiger Zeit habe ich euch einen Überblick über verschiedene Betriebssysteme gegeben, heute möchte ich etwas ausführlicher auf Linux eingehen.

 

Warum Linux?

Linux ist freie Software.
Das bedeutet nicht nur, das sie in der Regel kostenlos erhältlich ist, sondern auch dass sie die Freiheit der Nutzer achtet. Nutzungsrechte werden nicht eingschränkt, meist ist auch der Quellcode erhältlich sodass jeder Nutzer die Software theoretisch auch selbst anpassen und weiter entwickeln kann.

 

Varianten

Von Linux gibt es sehr viele Varianten. Die bekanntesten sind wohl openSuse, Debian und Ubuntu. Diese sind zumindest in meiner Filterbubble die meist genutzten, ich selbst habe mich für Ubuntu entschieden. Bzw Ubuntu auf dem ExoPC und Kubuntu auf dem Notebook. Kubuntu ist eine Ubuntu Variante mit einem anderen Desktop, also einer anderen grafischen Bedienoberfläche.

 

 

Desktop und Konsole

Im Prinzip kann Linux komplett über die Konsole, das ist eine textbasierte Befehlseingabe wie damals bei MS-DOS. Das ist z.B. im Serverbetrieb sinnvoll, weil hier in der Regel eh keine grafische Oberfläche benötigt wird. In den letzten Jahren setzt sich Linux allerdings auch im Bereich der Endanwender immer mehr durch, daher wurde die grafische Oberfläche mehr und mehr ausgebaut und erweitert.

 

Installation

Ich habe mich vor ca 10 Jahren schon einmal mit Linux befasst, hier im Rahmen meiner Ausbildung. Damals war die Installation noch ziemlich kompliziert und eigentlich nur für an Technik und IT interessierte „Nerds“ umsetzbar. Auch die Nutzbarkeit nach der Installation war für die meisten Endanwender fraglich.

Als ich jetzt wieder angefangen habe mich damit zu befassen, war ich überrascht wie einfach die Installation war. Wenn Interesse besteht verfasse ich gerne einen Beitrag mit Schritt für Schritt Anleitungen dazu, aber wenn die sogenannte ISO einmal auf DVD gebrannt ist, läuft die Installation ähnlich einfach wie bei Windows.

 

Nutzbarkeit

Ist Linux nun ein vollwertiger Ersatz für einen Windows oder Mac Computer? Die Antwort ist: Jein. Es kommt wie immer drauf an.
Für normale alltägliche Bürotätigkeiten, Surfen, Filme schauen und Musik hören: Absolut ja.
Selbst für komplexe Programme wie Photoshop oder Lightroom gibt es Varianten wie Gimp und Darktable. Da hat sich in den letzten Jahren wirklich viel getan.

Für manche Fälle musste ich aber dann noch wieder auf Windows zurückgreifen, wie z.B. für die Zusammenarbeit mit dem lieben Finanzamt: Elster.
Durch meine Arbeit als Trainer und Berater für Lightroom ist es natürlich auch notwendig eine „echte“ Lightroom Version zu verwenden, was mit Linux derzeit noch nicht geht.

 

Fazit

Probiert es mal aus, je nachdem welche Arbeiten ihr mit eurem Computer macht, kann Linux eine echte Alternative sein. Fangt z.B. mit einer parallelen Installation an um zu sehen ob Linux für euch funktioniert.