Interessante Fotoblogs

Fotografieblogs. Blogparade von Pixelsucht.Rezensionen gibt es nach wie vor, hier momentan gerne Bildbände.
Fotografieblogs. Blogparade von Pixelsucht.Rezensionen gibt es nach wie vor, hier momentan gerne Bildbände.

Nach der großen Fotoblogbühne von fotografr bin ich gerade durch den Beitrag von Karsten auf eine neue Blogparade aufmerksam geworden, und zwar von Pixelsucht. Auch hier gibt es ein paar „Regeln“, diese findet ihr im Beitrag.

 

Mein Name ist

Johannes Mairhofer. Die meisten nennen mich Jo. wenige sagen Hannes. Einer sagt Jack. Johannes sagen tatsächlich wenige.

 

Name meines Blogs

einaugeistgenug. Warum das so ist, seht ihr in dieser Slideshow von Michael Grindmayer.

Ein Auge ist genug. Der Fotograf Johannes Mairhofer from EXPLANIDEO HANDMADE INFOFILMS on Vimeo.

 

Ich beschäftige mich auf meinem Blog hauptsächlich mit

Das wechselt immer wieder. Anfangs ging es viel um Fotografie direkt, Bildbearbeitung mit Lightroom, Rezensionen von Fotofachbüchern etc. Dann kamen Marketing-Themen dazu, Social Media und WordPress.

In den letzten Jahren habe ich einige Projekte umgesetzt, auch diese werden hier vorgestellt.

Rezensionen gibt es nach wie vor, hier momentan gerne Bildbände.

Aktuell geht es wieder vermehrt um Fotografie. Allerdings nicht mehr so sehr um Bilder und Fotografie direkt, sondern mehr um das „drum rum“. Also z.B. Die Zukunft der Fotografie, Was Stockfotografie mit Kreativität zu tun hat, das Fotografenhandwerk etc.

 

 

Bloggen bedeutet für mich

Über Themen schreiben die mich beschäftigen und darüber diskutieren. Gerade der Beitrag zum Fotografenhandwerk wird derzeit gerne kommentiert und diskutiert, das freut mich sehr. Aber ich sehe den Blog auch als Meinungsplattform und gebe Erfahrungen, die ich gemacht habe, weiter. Der mit Abstsand am meisten gelesene Artikel beschäftigt sich z.B. mit meinen ersten Erfahrungen bei BNI. Dort war ich ein Jahr lang Mitglied und habe das Netzwerk ausprobiert.

Außerdem ist der Blog ein Marketing Instrument. Als Freiberufler bin ich z.B. als Dozent und Berater tätig. Zu vielen Themen die ich unterrichte veröffentliche ich auch Beiträge im Blog. Diese werden dann bei Google gefunden.

Alles in allem blogge ich aber weil es mir Spaß macht. Deswegen findet man hier auch immer wieder Beiträge die nicht so ganz ernst gemeint sind. Es ist einfach meine Spielwiese.

Bloggen ohne Blog

Die Zeit, in der nur Nerds und Spezialisten eigene Blogs hatten ist längst vorbei.
Immer mehr Menschen starten einen eigenen Blog, die Gründe hier sind so vielseitig wie die Blogger selbst: Austausch von Interessen, Geltungsbedürfnis, der Versuch Geld zu verdienen oder einfach nur aus Spaß.

Auf der anderen Seite versuchen die großen Plattformen, die Nutzer im eigenen Kosmos zu halten. User sollen Beiträge direkt bei Facebook, LinkedIn oder demnöchst bei Twitter schreiben.

Wo geht diese Entwicklung hin und was bringt sie mit sich? Meike Leopold ruft in Ihrem Blog zur Blogparade zu dem Thema „Bloggen ohne Blog“ auf, bei dem ich natürlich gerne mitmache und ihre Fragen hier beantworte.

 

Wie werden sich diese Entwicklungen auf uns Blogger, auf die Blogosphäre auswirken?

Immer mehr Netzwerke versuchen, immer mehr User im eigenen Kosmos zu halten. Das zeigt ganz aktuell das Beispiel von Twitter, die sich, zumindest zum Teil, von ihrem 140-Zeichen Limit lösen wollen. Ich befürchte, dass dadurch immer mehr Inhalte einfach in alle potentiell interessanten Netzwerke kopiert werden und man so alles mehrfach in die Timeleines gespült bekommt. Noch schlimmer als das eh schon der Fall ist.

 

Welche Chancen bieten die neuen Angebote? Haben sie das Potenzial, Blogs langfristig abzulösen?

Die User, die schon im betreffenden Netzwerk sind, haben es leichter die Artikel zu lesen. Wir können die Freunde oder Follower so einfacher dazu bringen, unsere Artikel zu lesen und vllt sogar zu teilen. Es muss kein Kanalwechsel stattfinden, z.B. vom Tweet zum eigenen Blogbeitrag. Wir können also theoretisch die Beiträge die wir IM Netzwerk schreiben für die Freunde/Fans/Follower anpassen und so potentiell mehr Leser erreichen.

 

Welche Risiken birgt es, wenn wir uns mehr und mehr auf Drittplattformen für die Publikation unserer Inhalte verlassen?

Wir verlassen uns auf die Plattform und es besteht die potentielle Gefahr, dass es die Plattform nicht ewig gibt. Klingt erstmal unwahrscheinlich das es Facebook irgendwann nicht mehr geben wird, aber an MySpace oder StudiVZ sehen wir, das Plattformen auch sehr schnell wieder verschwinden können.
Außerdem sind die Inhalte dort, je nach Einstellung, oft nur für die angemeldeten User sichtbar und je nach Netzwerk geben wir auch die Rechte an unseren Texten ab.

 

Brauchen wir noch wirklich noch ein eigenes Content Hub? Ist es nicht eigentlich egal, WO wir unsere Beiträge schreiben?

Brauchen? Nein. Sinnvoller erscheint es mir aber doch. Die Kosten für bisschen Speicher und eine eigene Domain sind überschaubar und wir können selbst steuern wem wir die Daten und warum geben. Der von Meike genannten „My Blog is my Castle“ Theorie stimme ich zu, auf meinem Blog gehören die Inhalte mir, ich entscheide selbst wenn ich Artikel wieder löschen will und bin unabhängig vom Netzwerk. Selbst wenn mein Provider schließen sollte, kann ich meine Inhalte problemlos umziehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt von eigenen Blogs sind die RSS Feeds, mit denen unsere Leser unsere Beiträge mit Feed-Readern ganz einfach abonnieren können.

 

Gibt es gar kein „Ent oder weder“?

Wir können natürlich mehrgleisig fahren, auf anderen Netzwerken auf unseren Blog hinweisen etc. Aber bitte in Maßen und aufs jeweilige Netzwerk angepasst. Automatisch die Beiträge in alle verbundenen Netze schicken ist zwar einfach, aber nervig für Freunde/Follower etc.

 

Werden wir in Zukunft überhaupt noch von „Blogs“ sprechen?

Ja.

 

Welche Strategien sollten Hobbyblogger, Solopreneure oder Unternehmen angesichts der zunehmenden Unübersichtlichkeit der Angebote bei der Content-Verteilung verfolgen?

Auf eigenen Content setzen und parallel in den passenden Netzen aktiv sein. Wenn man kein großes Unternehmen ist, das Mitarbeiter dafür einsetzen kann in allen relevanten Netzen aktiv zu sein, empfehle ich Solopreneuren und Freiberuflern sich auf 1-2 Netze zu reduzieren und dort aktiv zu sein.
„Tote“ Profile in allen Netzen zu haben bringt meiner Meinung nach nix.
Sucht euch das Netzwerk das zu euch passt und seid dort aktiv, gibt Ratschläge und Tipps, Zeigt euch als Kompetent. Verweist gerne in Maßen, auf euren Blog. Aber übertreibt es nicht, das wird sonst schnell nervig.

Und vor allem: postet nicht eure Blogbeiträge automatisiert in alle Netze. 

 

Nachtrag:

Beim Ironblogger Stammtisch habe ich mit Meike über die Blogparade gesprochen und dabei entstand noch ein Punkt der mir wichtig ist:
Ich lese Artikel und Blogbeiträge oft nicht direkt beim surfen am Bildschirm, sondern speichere sie im Pocket oder abonniere den Blog mit Feedly und lese die Artikel dann später, irgendwann, irgendwo anders wo ich eben grade Zeit und Lust habe. Das geht bei den meisten Beiträgen in internen Netzen nicht. Allein deswegen lohnt sich der Blog schon.

 

Und was glaubt ihr? Macht doch auch mit bei der Blogparade.

Fotografenhandwerk am Ende?

Heute Abend hat der auf Medien- und Urheberrecht spezialisierte Anwalt Sebastian Deubelli einen Link zu einem Artikel auf Profifoto bei Facebook gepostet. In dem Artikel geht es darum, ob das Fotografenhandwerk am Ende ist.

Laut dem Artikel ist die Zahl der die Handwerksrolle eingetragenen, selbständigen Fotografen von rund 4.000 auf über 20.000 gestiegen, seit dem die Meisterpflicht des Fotografen vor ca 20 Jahren ausgesetzt wurde und was das für die Zukunft der Fotografie bedeuten kann.

Das ist ein sehr spannendes Thema für mich, denn mit dieser Pflicht hätte ich mich 2010 nicht als Fotograf selbstständig machen können.

Die Aufhebung öffnet vielen Kreativen auch heute die Möglichkeit, sich als Fotograf selbstständig zu machen, bringt aber parallel dazu auch mit sich, dass der Markt in der Fotografie immer stärker umkämpft wird.

Auf Facebook entstand daraufhin eine kurze Diskussion, die ich hier und jetzt an euch weitergeben möchte. Die Frage ist:

 

Ist die Abschaffung der Meisterpflicht Fluch oder Segen für die Fotografie?

Mich interessiert Eure Meinung dazu, egal ob ihr Berufs- oder Hobbyfotografen seid, gelernt oder ungelernt. Beteiligt euch auch gerne wenn ihr selbst mit der Fotografie nichts zu tun habt und z.B. Kunde seid.
Antwortet gerne hier als Kommentar oder veröffentlicht bis zum 31.1.2016 einen eigenen Beitrag. Erwähnt darin diesen Beitrag wenn Ihr ein Pingback schicken wollt oder verlinkt euren Beitrag hier als Kommentar.

Wenn Ihr wollt, erwähnt euren Bezug zur Fotografie im Artikel oder Kommentar.

Und los

Barrierefreiheit im Netz

Im März 2015 fand in Dortmund ein open transfer camp statt, damals war ich mit dem keinwiderspruch Projekt vor Ort.

Am 30. Januar findet nun in München wieder ein otc statt, das Barcamp hat dieses mal die „digitale Inklusion“ als Überthema.

Im letzten Jahr hat mir das gut gefallen und ich bin mit den Veranstaltern in Kontakt geblieben, sodass sie mich dieses mal um Unterstützung für München gebeten haben. Ich helfe also bei der Organisation vor allem im Vorfeld ein bisschen mit.

Als Vorbereitung rufen wir euch hier zu einer Blogparade zum Thema „digitale Inklusion“ auf, bei der ich natürlich auch selbst gerne teilnehme.

Ich möchte euch drei tolle Projekte zeigen, die für mich gute Beispiele für digitale Inklusion sind.

  • Die Wheelmap von Raul Krauthausen ist eine digitale Weltkarte. Hier kann jeder seine Lieblingsorte eintragen und die Zugänglichkeit per Rollstuhl angeben. Durch die Community entsteht so mit der Zeit eine Sammlung von rollstuhlgerechten Orten.

 

  • Mit der App be my eyes können sehende Menschen blinden Menschen helfen. Die blinden Menschen schicken dem sehenden ein Video und stellen ihre Frage dazu, die sehenden Menschen erklären dann z.B. was auf dem Video zu sehen ist. So kann z.B. eine Telefonnummer oder ein Text vorgelesen werden oder das Ablaufdatum von Lebensmitteln überprüft werden.

 

  • Eine weitere App ist let me talk. Hier werden Menschen mit Sprach- oder Sprechproblemen unterstützt. Die User der App klicken auf nach Kategorien sortierte Bilder, die dann wiederum von der App vorgelesen werden. So können z.B. Sätze gebildet werden wenn der User der App Fragen hat oder etwas zu essen bestellen möchte.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch bei der Blogparade mitmacht.

Was würde ich tun, wenn…

Eva Ihnenfeldt ruft in Ihrem Blog zur Blogparade zum Thema Grundeinkommen auf. Jeder kann teilnehmen und seine Ideen und Gedanken zum Thema teilen. Eva sammelt Tweets, Facebook-Beiträge, E-Mails und natürlich Blogs, die sie bis zum 31.3.2016 erreichen.

Eva schlägt außedem ein paar Fragen vor, die beantwortet werden dürfen, aber nicht müssen.
Das Thema Grundeinkommen beschäftigt mich schon eine Weile. Ich finde das ist ein spannendes Thema und würde unsere Gesellschaft, gerade was soziale Aspekte angeht, nach vorne bringen.

In Evas Beitrag geht es um die Vision eines Grundeinkommens ab 25, meiner Meinung nach widerspricht das aber der eigentlichen Idee. Das Grundeinkommen sollte für jeden und bedingungslos gelten, also direkt ab der Geburt bis zum Tod.

Hier mal Evas Fragen, die ich gerne beantworte:

 

Welche politisch / gesellschaftliche Einstellung hast Du bei dieser Vorstellung?

Ich denke, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen unsere Gesellschaft positiv verändern wird. Sicher, Es wird Menschen geben die nicht mehr arbeiten gehen wollen, das ist dann auch ok und das jetzt auch schon so. Nach einer Eingewöhnungszeit werden aber die meisten wieder Lust und Interesse bekommen zu arbeiten. Und zwar nicht mehr nur um ihr Geld zu verdienen, sondern um etwas nützliches / spannendes umzusetzen.

So werden mehr Menschen wieder soziale Berufe ergreifen, eine Existenzgründung wagen oder Projekte umsetzen, die sie bisher aus Angst vor Arbeitslosigkeit und damit verbundenen finanziellen Problemen nicht umgesetzt haben.

 

Würde das bedingungslose Grundeinkommen Deine persönliche Einstellung zu Arbeit verändern?

Ja, durch das Wissen des gesicherten Einkommens würde ich, ähnlich wie ich es bei anderen vermute, wieder neue Projekte umsetzen, bei denen es mir dann auch egal sein kann, ob sie mich finanziell weiterbringen. Ich könnte dann wieder mehr Dinge einfach für mich machen, weil ich es gut oder wichtig finde oder einfach nur „Bock“ drauf hab.

 

Wenn Du einen Betrag festlegen könntest für Deinen persönlichen monatlichen Bedarf, wie hoch wäre dieser, damit Du Dein Leben frei von finanziellen Zwängen leben könntest?

Ich halte mich für einen relativ genügsamen Menschen, ich brauche nicht viel um Zufrieden zu sein. Da ich dann kein Geld mehr „für später“ zurücklegen muss und die Sicherheit habe, monatliches Grundeinkommen zu erhalten, würden mir hier nach derzeitigen Lebenskosten ca 1200€ monatlich reichen. Ich würde dann je nach Lust und Laune trotzdem zusätzliches Geld verdienen.

 

Was würdest Du tun, wenn Du genau diesen Betrag bis zu Deinem Lebensende sicher erhalten könntest (es sei denn, es kommen Massennöte oder Krieg), wie würdest Du gern leben?

Ich hab da noch einige Ideen für weitere Projekte. Die werde ich umsetzen, egal ob mit oder ohne Grundeinkommen. Mit Grundeinkommen vielleicht etwas schneller 🙂

 

Was bedeutet „Arbeit“ für Dich? Könntest Du Dir vorstellen, ganz frei von Arbeit zu leben und einfach nur noch zu genießen, was das Leben bietet?

Man hat den richtigen Job gewählt, wenn man es nicht mehr als „Arbeit“ im negativen definiert, sondern es Spaß macht. Nach dieser Definition kann ich mir natürlich gut vorstellen, das Leben zu genießen. Das bedeutet aber nicht, dass ich dann den Rest des Lebens auf der Couch liegen bleibe.

Isar

Münchner Momente

Die meisten wissen, ich liebe „meine“ Stadt.
Gerade in den letzten Jahren war ich in ziemlich viel in Deutschland unterwegs und habe viele Städte gesehen. Manche waren schön, andere weniger. In manchen wäre ich gerne ein paar Tage länger geblieben, aber in vielen eben auch nicht. Und am Ende war ich immer wieder froh, wenn ich heim kam. Heim nach München.

Sehr passend, das muenchen.de zur Blogparade aufruft und wissen will: Was sind eure Münchner Momente? da mache ich natürlich gerne mit.

  • Im Juni habe ich bei jetzt.de „meine“ Straße, den Agilolfingerplatz vorgestellt.
  • Im Juli habt ihr ein paar Fotos der Blogparade der Ironblogger gesehen.

Aufgewachsen bin ich zwar in Karlsfeld, aber Schule, Ausbildung und Arbeit fand in München statt. Dadurch bin ich auch recht bald nach der Schule und zu Beginn der Ausbildung nach München gezogen.

In den letzten Jahren bin ich immer wieder mal umgezogen und habe schon in einigen Stadtteilen gewohnt. In jedem Stadtteil gab es eigene und tolle Münchner Momente. Ein paar davon lest ihr hier:

 

Landwehrstraße

Die erste WG war auch gleich sehr zentral, in der Landwehrstraße direkt gegenüber der St.-Pauls-Kirche mit direktem Blick nach unten zur Ubahn Theresienwiese. Das war vor allem während der Wiesn sehr lustig.
Unsere Wohnung war eine ehemalige Arztpraxis. Man konnte die Klingel so einstellen, das die Tür direkt beim Klingeln aufgeht. Tagsüber hatten wir das meistens aktiv. Einmal während der Wiesn klingelte es, die Tür ging auf. Wir erwarteten eigentlich niemand mehr und gingen neugierig zur Türe. Es kam ein ziemlich angetrunkener Wiesngast nach oben und wollte gerne bei uns schlafen.

 

Düsseldorfer Straße

Die nächste Wohnung war dann ein kleines 1-Zimmer Appartement in Schwabing in der Düsseldorfer Straße direkt beim Schwabinger Krankenhaus. Früher war in dem Haus wohl anscheinend ein Schwimmbad, das es bei meinem Einzug aber leider nicht mehr. Dafür eine Schwulensauna. Es kam der Tag, an dem kein Bier mehr daheim, der Durst aber groß war. Also runter in die Sauna und nach Bier gefragt. Dort war man zwar nicht unbedingt erfreut,  aber das Bier hab ich bekommen. Das einzige mal, das ich in der Sauna war.

 

Schleißheimer Straße

Die nächste Wohnung war wieder eine WG, diesmal in der Schleißheimer Straße. Quasi um die Ecke, man musste nur einmal die Karl-Theodor-Straße entlang fahren. Rückblickend war das die beste WG. Hier waren wir oft im Petuelpark gegenüber im Biergarten „La Villa“. Meines Wissens nach gibt es den nicht mehr, aber damals konnte man dort noch in Liegestühlen Cocktails schlürfen. In dieser WG begann ich auch mit der Fotografie, erst als Hobby und später beruflich. Meinen ersten richtigen Auftrag habe ich in dieser Zeit fotografiert. Für die Fahrschule in der ich ebenfalls zu der Zeit auch meinen Führerschein gemacht habe (ja, ich war spät dran)

Auftrag für eine Fahrschule
Auftrag für eine Fahrschule
Auftrag für eine Fahrschule
Auftrag für eine Fahrschule

Zu der Zeit habe ich viel mit Belichtung experimentiert, dabei ist auch diese Langzeitbelichtung entstanden. Das Bild ist EIN Foto im RAW Format, es wurde hinterher nur die Entwicklung gemacht (S/W, Kontrast, Ausschnitt etc), es ist keine Montage.

Langzeitbelichtung
Langzeitbelichtung

In dieser Zeit ist bei mir viel passiert, der Start der Selbstständigkeit war nur ein großer und wichtiger Punkt. Aber definitiv mehr als nur EIN Münchner Moment.

 

Pilgersheimer Straße

Der Auszug aus der Schleißheimer Straße war ein Kapitel für sich. Bei Interesse verfasse ich mal einen Beitrag dazu, es war aber sehr komplex. Kurz gesagt: Ich bin auf einen Trickbetrug reingefallen. Durch einen befreundeten Anwalt und eine Anzeige bei der Polizei kam aber heraus, das es wohl mehrere Geschädigte gab, die Betrügerin flog auf und ich bekam mein gezahltes Geld für die Provision zurück.
Es hat sich dann ergeben, das bei einem Freund ein Zimmer frei wurde, so zog ich temporär in eine WG in die Pilgersheimer Straße. Dort ging es dann aber ziemlich bald wieder raus.

 

Agilolfingerplatz

Ich wohne und arbeite jetzt schon eine ganze Weile hier und die Gegend gefällt mir sehr gut, bis jetzt am besten. Die Isar ist vor der Haustür, meine Lieblingsbars sind um die Ecke und die Ubahn hält auch in der Nähe.
Momentan habe ich dort noch mein kleines Atelier, nicht weit weg davon wohne ich.

Als ich in die Gegend hier gezogen bin, ging es mir mit der Selbstständkigkeit relativ gut. Aufmerksame Blogleser wissen aber, das die Selbstständigkeit sich mittlerweile aber wieder deutlich reduziert hat und ich sogar wieder angestellt bin. Das ganze ist noch ziemlich neu und gewöhnungsbedürftig für mich, vor einem Jahr hätte ich das nicht geglaubt. Es ist hier also auch wieder ein Ort an dem viel passiert ist und noch immer passiert.

jetzt bin ich gespannt auf viele neue Münchner Momente und darauf was noch alles passieren wird.

Isar
Isar

 

Die Orte in einer Übersicht:

einaugeistgenug - Blog von Johannes Mairhofer

Die Fotoblogbühne 2015

Es ist wieder soweit, Kollege Michael „Omori“ Kirchner von fotografr.de ruft zur Blogparade auf. Bereits im letzten Jahr kamen hier viele tolle Fotoblogs zusammen.
Es geht darum, ein paar Fragen zur Fotografie und zum eigenen Blog zu beantworten. Alles wird gesammelt und so haben wir wieder eine schöne Sammlung an Fotoblogs. Hier lest ihr also meine Antworten inkl. einer persönlichen Selbstbeobachtung.

einaugeistgenug - Blog von Johannes Mairhofer
einaugeistgenug – Blog von Johannes Mairhofer

Ich blogge, weil ….
…es Spaß macht. Außerdem habe ich mich den Ironbloggern angeschlossen. Wir haben uns selbst vorgenommen, mindestens einmal die Woche einen Blogpost zu veröffentlichen oder 5€ in eine Bierkasse zu legen. Immer wieder treffen wir uns um diese Kasse gemeinsam zu leeren. Eine Hälfte wird gespendet, die andere Hälfte wird in Bier umgesetzt. Das macht Spaß und man lernt auch immer wieder neue Mitglieder kennen. Außerdem bekomme ich durch den  Blog immer wieder Feedback oder komme mit manchen Lesern durch Kommentare ins Gespräch.

Meine Fotos zeichnen sich aus durch ….
Meiner Meinung nach durch Natürlichkeit und Klarheit. Ich bin kein Fan von großer davon, wenn man einem Bild deutlich ansieht das länger im Photoshop gearbeitet wurde als man für die eigentliche Fotografie gebraucht hat.

Den größen Schritt in meiner fotografischen Entwicklung habe ich durch …. gemacht
Freie Projekte. Davon habe ich in den letzten Jahren einige umgesetzt. Aber nicht nur fotografisch sondern auch was die Organisation, Planung und Vorbereitung von Projekten betrifft. Hier hat mir vor allem #keinwiderspruch geholfen.

Meine fotografischen Fähigkeiten möchte ich vor allem im Bereich …. weiter voranbringen
Als ich angefangen habe diesen Blogparade-Beitrag zu schreiben, dachte ich noch „ja cool, ne Blogparade, das macht Spaß und die Fragen sind wahrscheinlich schnell beantwortet“. Jetzt sitze ich hier seit einiger Zeit und denke über die Antwort zu dieser Frage nach.

Ich merke: „ich weiß es nicht“. Gerade die letzten zwei Jahre waren voll von fotografischen Projekten. Nicht nur Projekte bei denen ich fotografiert habe, sondern auch Projekte bei denen es um Fotografie auf verschiedenen Ebenen ging. Diskussionen, Radiosendungen, Twitter-Projekte etc. Das war vielleicht ein bisschen viel.

In den letzten Wochen habe ich die Kamera kaum mehr benutzt. ich denke es ist an der Zeit eine kleine Fotopause zu machen, um dann im nächsten Jahr wieder mit neuen Ideen zu starten.

Dann hoffe ich, das mir die Fotografie wieder das bedeutet, was sie mir 2009 noch bedeutet hat.

Dieses fotografische Projekt werde ich im Jahr 2016 umsetzen: …
ich will mich der Fotografie wieder neu annähern und sie für mich neu entdecken, um sie wieder so zu lieben wie früher.