Bewerbungsbilder selber machen

Lust auf einen neuen Job mit spannenden Aufgaben und guter Bezahlung?
Auch wenn viele Firmen schon auf anonymisierte Bewerbungsverfahren setzen, gehört ein hochwertiges Portraitfoto neben einem guten Motivationsschreiben noch in jede Bewerbungsmappe.
Heute zeige ich dir drei Tricks, wie du deine Bewerbungsbilder für deinen neuen Job ganz einfach selbst machen kannst.

Selfie

Jedes anständige Smartphone hat hochwertige Technik verbaut. Vor allem die Kameratechnik hat hier in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Warum solltest du dein dein Geld einer Fotografin oder einem Fotografen geben? Die haben doch auch nur teure Technik im Schrank.
Und abdrücken kannst du ja wohl selbst.

Oma und Opa

Leider ist die Kameratechnik in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert worden, die „Selfie-Kamera“ bei den Smartphones ist aber meistens weniger gut als die Frontkamera. Frage daher am besten deine Oma oder deinen Opa ob sie nicht einfach „abdrücken“ können.
So nutzt du die noch bessere Kameratechnik und kannst vllt sogar noch ein Gratis Mittagessen oder Taschengeld abstauben. Weltklasse.

Automat

Wenn deine Oma zu weit weg wohnt oder zu nervig ist, geht es aber noch einfacher: Der Passfoto-Automat. Ein Bewerbungsfoto ist doch, sind wir mal ehrlich, auch nur ein Passbild, dass du auch nur für diesen einen Zweck brauchst. Wenn du den Job bekommen hast, sind die Fotos nutzlos.
Im Passbild-Automat zahlst du nur wenige Euro und bekommst meistens sogar vier Bilder. Billiger gehts nicht.

…und warum soll ich zu Fotograf:innen gehen?

An meiner Schreibweise und Überspitzung hast du es (hoffentlich) schon gemerkt.
Die Tipps waren nicht ernst gemeint. Hier erkläre ich dir, warum.

Technik ist zweitrangig

Auch wenn die Kameratechnik in Smartphones sich tatsächlich enorm entwickelt hat, ist es gerade für Portraitfotografie nur zweitrangig wichtig, welche Technik eingesetzt wird. Denn…

Nicht die Kamera macht das Bild

Das ist einer meiner Lieblingssätze aus meinen Workshops. Bei der Portraitfotografie setze ich hier noch eins drauf.

Nicht die Kamera macht das Bild, sondern das Team aus Fotograf:in & Kund:in.“

Die Kamera bleibt Mittel zum Zweck. Als Fotograf leite ich dich an, gebe dir ein gutes Gefühl und achte auf viele Kleinigkeiten, die dir vermutlich gar nicht bewusst sind. Dazu gehören deine Körperhaltung, deine Mimik, dein Outfit. Du willst ja nicht nur Oma und Opa überzeugen, sondern dein:e potentiellen neuen Arbeitgeber:in.

Du kannst dich außerdem drauf verlassen, dass ich die richtige Kamera für den besprochenen Einsatz im Gepäck habe.

Du bekommst was du verdienst

Gerade bei Bewerbungsfotos wird die nötige Qualität oft unterschätzt. Mal von den anonymisierten Bewerbungsverfahren abgesehen, ist das Bild der erste Eindruck den du bei deine:r neuen Arbeitgeber:in hinterlässt.
Schon lange bevor deine Zeugnisse und Anschreiben gelesen werden, haben sich Personaldienststellen schon eine erste Meinung über dich gebildet und in wenigen Sekunden eine erste (unbewusste) Entscheidung getroffen.

Der erste Eindruck passiert in wenigen Sekunden und oft unbewusst.

Anders als oben behauptet ist ein Bewerbungsbild eben definitiv KEIN Passfoto.
Als Fotograf bespreche ich mit dir, wo du dich bewirbst und erstelle mit dir gemeinsam eine Reihe an dazu passenden Bildern. Und natürlich kannst du die auch nach der erfolgreichen Bewerbung für deine Social-Media Profile wie z.B. linkedIn verwenden.

Fazit

Du willst einen tollen Job der gut bezahlt ist? Betrachte das Bewerbungsbild als Investition in deine Zukunft. Und stell dir vor was dir entgehen kann, wenn du bei der Bewerbung sparst.