Bild für die Smartphone Ausstelllung

Bessere Urlaubsfotos – Reloaded

Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich hier schon mal ein paar Tipps gegeben, wie ihr bessere Urlaubsfotos machen könnt. Diese Ideen möchte ich gerne nochmal aufgreifen und ergänzen. Die Tipps aus dem ersten Teil sind zeitlos geschrieben und daher nach wie vor aktuell. Ein Blick auf den „alten“ Artikel lohnt sich daher evtl. auch nochmal.

Heute aber ein paar neue Gedanken zum Thema Urlaubsfotografie:

Geschichten erzählen

Versucht mit euren Bildern eine Geschichte zu erzählen. Überlegt euch, welche Arten von Bildern euch am meisten fesseln und welche Bilder ihr auch gern länger als zwei Sekunden anschaut. Überlegt euch, ob ihr die Bilder eher als Erinnerung für euch selbst macht, oder ob ihr sie anderen Freunden zeigen wollt. Je nachdem was mit den Bildern passieren soll, ist es um so wichtiger sich vorher Gedanken zu machen.

DSGVO

Leider kann die DSGVO auch bei Urlaubsfotos eine Einschränkung sein, vor allem wenn ihr die Bilder zeigen und veröffentlichen wollt.
Meiner Meinung nach gehört es aber auch zum guten Ton, Menschen die ihr fotografieren wollt vorher zu fragen, ob diese einverstanden sind. Vor allem wenn die Personen klar erkennbar sind. Lasst euch im Zweifel die Veröffentlichung der Fotos freigeben

Komposition

Wenn ihr Bilder erstellen wollt, die über den „Schnappschuss“-Character hinaus gehen, achtet auf die Bildkomposition. Ähnlich wie oben beim Thema „Geschichten erzählen“ kann auch der Aufbau des Bildes große Veränderungen in der Wirkung erzielen. Versucht z.B. einen klaren Vorder- und Hintergrund in das Bild einzubauen. Das Objekt, um das es geht, soll sich klar erkennbar vom Rest des Bildes abheben.

Bei Smartphone-Fotografie könnt ihr z.B. meistens verschiedene „Raster“ einblenden, die bei der Bildkomposition helfen. Sehr hilfreich ist hier z.B. der goldene Schnitt. Für lead digital habe ich in einer Reihe ausführlicher zu dem Thema geschrieben, falls ihr mehr dazu wissen wollt.

Licht & Schatten

Versucht mit offenen Augen eure Umgebung wahr zu nehmen und die natürlichen Gegebenheiten in das Bild zu integrieren. Vor allem bei Smartphones ist der Blitz (da von vorne aus dem selben Winkel des Objektives) generell „verboten“. Bewegt euch selbst oder die Person die fotografiert wird. Beobachtet, wie sich das Wechselspiel aus Licht und Schatten auf euer Bild auswirkt. Auch Gegenlicht hat seine spezielle Wirkung. Meiner Meinung nach spielt technische Perfektion hier eine untergeordnete Rolle. Wenn das Bild eine Wirkung beim Betrachter erzeugt, ist es egal ob es technisch perfekt ist oder eben an manchen Stellen überbelichtet oder unscharf ist.

Urlaub genießen

Abschließend möchte ich euch gern ermutigen, den Spaß nicht zu vergessen.
Seid nicht zu verbissen bei der Fotografie und legt die Kamera oder das Smartphone auch mal weg. Ihr seid im Urlaub, genießt die Zeit und setzt euch nicht unter Druck.