Ein Blick auf die hängenden Monitore bei Microsoft

Barcamp München Rückblick

Mein erster Kontakt zu Barcamps war das Isarcamp 2013.
Das Barcamp Konzept (Ihr kennt es nicht? lest bei Franz Patzig nach) war mir damals neu und anfangs etwas befremdlich.

Als ich verstanden habe, dass bei richtigen Barcamps Eintrittsgelder allein der Kostendeckung dienen und alle Beteiligten, ob Helfer oder Organisation, i.d.R. keinen Gewinn machen (wollen), fand ich es geil.

Jedenfalls hatte ich nach dem Isarcamp Spaß an Barcamps und war dann immer wieder in verschiedenen Positionen bei Barcamps dabei. Manchmal als Gast, manchmal als Helfer oder Unterstützer. Bei den open Transfer Camps bin ich mittlerweile immer wieder im Helferteam dabei.

In dem Artikel geht es jetzt nicht so sehr um das Barcamp München an sich, sondern eher darum wie es dazu kam und warum ich dort reingerutscht bin. Außerdem gebe ich kleine Einblicke in die Kommunikation und meine „learnings“.

 

Barcamp München

Letztes Jahr hat Nils Hitze via Facebook nach Helfern fürs Barcamp München gesucht und ich dachte mir: „joar, meld dich mal“.
Aus dem kurzen Gespräch wurde ein längeres und irgendwie aus dem „ja, ich helf gern mit“ mit der Zeit ein „oh, ich bin jetzt CoOrga“.

Neben Nils waren noch Hendrik Luehrsen und Volker Heinrich von der Agentur luehrsen-heinrich im Head-Orgateam.
Zu viert hätten wir das allerdings sicherlich nicht auf diesem Niveau organisieren können. Vor allem da wir diese Arbeit nur nebenbei machen und alle noch richtige Jobs und ein eigenes Leben haben. Unglaublich aber wahr 🙂

Zum Glück also hatten wir bereits im Vorfeld schon einige Helfer, die uns mit Kontakten, Tipps und Ideen geholfen haben.

So hat uns z.B. Erik Hägele aus dem fernen Stuttgart immer wieder mit Ideen, Tipps, Kontakten und Tweets tatkräftig unterstützt.
Außerdem Marie, die auch einige Ideen und Kontakte beisteuerte.
Um nur zwei zu nennen.

Außerdem sehr beruhigend waren die sofortigen Zusagen von Microsoft für die Räume, consulting4projects als erster Sponsor und mucbook als erster Medienpartner. Diesen dreien daher ein besonderer Dank.
Welche Sponsoren, Partner und sonstigen Unterstützer im Laufe der Zeit zugesagt und geholfen haben, sehr ihr im Rückblick im Artikel bei mucbook.

 

Kommunikation

Zum Glück ist Nils ebenso wie ich kein großer Fan von Telefonaten. Wir beide haben während der gesamten Vorbereitung nicht ein einziges mal telefoniert und uns nur via Facebook-Messenger und bei größeren Besprechungen mit Erik via Twitter-DM ausgetauscht. Dafür danke ich den beiden sehr 🙂

Meistens hatte jeder seine „eigenen“ Ansprechpartner bei Sponsoren, Medienpartnern etc. Es war also nur ganz selten nötig das wir beide mit einem der Unterstützer sprechen mussten.
Zugegeben: Wenn dies doch mal notwendig war, lief es leider nicht richtig rund.
Daraus lerne ich: Ein Ansprechpartner pro Sponsor oder Medienpartner ist besser. Falls ihr etwas ähnliches plant, versucht so zu vorzugehen.

 

Hierarchie vs. Team

Aus anderen Teams und Strukturen solcher Veranstaltung her kenne ich es eher so, das alles im Konsens entschieden wird.
Wir waren ein überschaubares und kleines Team und haben uns dagegen entschieden.

Jeder hatte große Freiheiten und da wir alle Erwachsen sind gab es im Prinzip keine Regeln.
Wir haben nur festgelegt, das Nils der „Chef“ ist, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Richtige Unstimmigkeiten gab es nicht, von der ein oder anderen Meinungsverschiedenheit abgesehen waren wir immer d’Accord.
Diese wenigen male haben wir übrigens trotzdem gesprochen und wurden uns dann immer einig.

 

Aufgaben

Wir haben keine konkrete Aufgabenverteilung gemacht, jeder hat sich gekümmert wenn er gerade Zeit hatte oder sich auskannte.
Es haben sich dann allerdings ein paar Schwerpunkte herauskristallisiert, die in etwa so aussehen:
Nils: Sponsoren, Main-Location, Chef und den Überblick wahren. Luehrsens: Finanzielles und Grafiken. Ich: Medienpartner und Side-Locations.

Alles wäre aber ohne die Helfer vor Ort und auch während der Planung nicht machbar gewesen. Vor allem dem Event Team von Microsoft möchte ich hier nochmal einen großen Dank aussprechen: Dadurch das sie die ganze Zeit dabei waren und immer für einen reibungslosen Ablauf sorgten, konnten wir vom Team auch die ein oder andere Session halten und besuchen.

Die Mitarbeiter von luehrsen-heinrich haben noch einen Film und Fotos für uns produziert, den Ihr auf der Facebookseite ansehen könnt. <3

 

Highlights

Ein paar besondere Highlights dürfen natürlich nicht fehlen. Meine beiden Highlights aus dem Orgateam waren:

  • Die Bereitschaft des Microsoft Event Teams ein eigentlich fremdes Event dermaßen gut zu unterstützen.
  • Google hat in München ein eigenes Bier und wir vier Kästen davon gesponsert bekommen.
  • Die Polizei München leistet grandiose social-media Arbeit und war am Samstag mit einer eigenen Session dazu vor Ort.
  • Alles hat geklappt fast ohne telefonieren zu müssen. Hört sich bescheuert an, ist so viel einfacher wenn man das alles nebenbei macht.

 

Fazit

In der gesamten Vorbereitungszeit und während des Barcamps habe ich sehr viel gelernt. Über Hilfsbereitschaft. Team und Community. „Macher“-Typen und Menschen die lieber drüber reden. Anspruchsdenken und Anspruchshaltung. Selbstständig und Selbstgefälligkeit. Sehr sehr viel positives und natürlich auch ein wenig negatives.

Das Positive überstrahlt das Negative aber bei weitem, daher möchte ich mit einem Zitat aus Nils Beitrag schließen: „Nächstes Jahr wieder? Aber logens“.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes.

5 thoughts to “Barcamp München Rückblick”

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