Code of Conduct

Möglicherweise kennst du einen „Code of Conduct“ von Konferenzen und Veranstaltungen. Doch es gibt ihn auch für Unternehmen. Im Code of Conduct sind selbst auferlegte Verhaltensweisen und Regeln gesammelt und ausformuliert, nach denen das Unternehmen und seine Mitarbeiter*innen handeln sollten.
So eine Sammlung an Grundregeln finde ich spannend und so habe ich für mich selbst auch einen „Code of Conduct“ zusammen gestellt. Mehr oder weniger streng mache ich das zwar schon seit meiner Gründung 2008, aber nun möchte ich es ausformulieren und dadurch auch etwas strenger danach handeln.
Im hier folgenden siehst du meinen eigenen „Code of Conduct“ mit der bitte um freundliche Beachtung, vor allem wenn du mit mir zusammen arbeiten möchtest.

Stand heute (02/2021) ist der „Code of Conduct“ noch neu und wird sukzessive weiter entwickelt. Auf Feedback, Ideen, Anregungen und Meinungen dazu freue ich mich sehr., kontaktieren.

AGB

Während dieser Code of Conduct weitestgehend eine Selbstverpflichtung ist, habe ich selbstverständlich auch offizielle Allgemeine Geschäftsbedingungen

PDF Allgemeine Geschäftsbedingungen
PDF Terms and Conditions

Freelens

Austausch und Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen ist wichtig. Daher bin ich Mitglied bei Freelens e.V.

Du/Sie

Wie spricht man potentielle Kunden und geschäftliche Partner*innen am besten an? Seit 2021 verwende ich auf Seiten und Beiträgen und somit in der Ansprache das „du“. – Es kann sein dass bei manchen Seiten noch „Sie“ verwendet wird, das liegt daran, dass ich vergessen habe es umzustellen.

Social Media

Es ist allgemein üblich und auf fast allen Netzwerken etabliert, dass man sich in den sozialen Netzen mit „du“ anspricht. So handhabe ich das auch.

Ironie / Sarkasmus

Oft ist Ironie und Sarkasmus nicht einfach zu erkennen und gerade wenn nur das geschriebene Wort lesbar ist und man den betreffenden User nicht kennt, ist es oft nicht eindeutig fest zu machen.
Da ich aber großer Fan von Ironie bin, möchte ich das auch in Zukunft ungern missen.

Faires Miteinander

Im Internet und im wahren Leben ist faires Miteinander sehr wichtig.
In meiner Kommunikation nach außen und in persönlichen Mails kommuniziere ich stets auf Augenhöhe und respektiere andere genauso, wie ich selbst respektiert werden möchte.

In einem passenden Blogbeitrag habe ich dies einmal etwas ausführlicher notiert: In Die Kultur der Kommunikation im Internet beschreibe ich mein persönliches empfinden, wie sich die Kommunikation im Netz gewandelt hat.

Moralische Verantwortung

Als Freiberufler kann ich mir zum Glück selbst aussuchen, mit wem ich zusammen arbeiten möchte. Und mit wem nicht.

Keine Zusammenarbeit mit Nazis

„Politik und Geschäft hat nichts miteinander zu tun und sollte getrennt behandelt werden.“
So dachte ich die letzten Jahre und habe Politik und politische Statements aus meinem Business und meiner Kommunikation raus gehalten.

Seit einiger Zeit aber sehe ich das anders und finde ich es sogar wichtig, Haltung zu zeigen. Sich zu wehren und aufzustehen gegen Nazis, Faschisten und rechte Gewalt. Und vor allem nicht mit Nazis zusammen zu arbeiten.

Bitte sehe von Anfragen und Kontaktaufnahmen ab, wenn du Sympathisant der AfD (und natürlich alles was rechts davon existieren mag) bist.

Gut und böse

Was „gut“ ist und was „böse“, ist oft ein dehnbarer Begriff und liegt zumindest in Teilen auch im Ermessen des Betrachters.
Für mich habe ich in den letzten Monaten entschieden, nicht mehr mit Firmen zusammen zu arbeiten, die von meinem Moralverständnis zu weit weg sind. Das ist sicher nicht immer ganz einfach und ich gebe zu, dass ich auch nicht immer alle Hintergründe und Verwicklungen kenne. Aber es ist ein Anfang.
Zusammenarbeit mit Axel Springer, Alkohol- und Tabakkonzernen oder Firmen, die der Waffenindustrie nahe stehen, versuche ich ab sofort zu vermeiden.

Pro Bono?

Bitte kontaktiere mich nur, wenn du ernsthaftes Interesse an professioneller Zusammenarbeit hast und bereit bist, diese auch fair zu honorieren.
Bitte sehe davon ab, mich nach kostenlosen oder Pro Bono Dienstleistungen zu fragen. Bereits heute unterstütze ich soziale Einrichtungen mit regelmäßigen Aktionen, Spenden oder Aufmerksamkeiten. Mehr dazu habe ich in der separaten Seite Engagement ausformuliert.
Da ich selbst einige freie Projekte initiiert habe und sicherlich auch weitere kommen werden, kannst du mich unterstützen.

Parität und Inklusion auf Konferenzen

Bitte achte als Veranstalter:in von Konferenzen auf ausgeglichene Podien.
Bei Konferenzen, Podiumsdiskussionen oder Vorträgen, auf denen auschliesslich Männer sprechen, möchte ich nicht eingeladen werden. Weder als Speaker, noch als Gast.
Im Jahre 2020 ist es nicht vorstellbar, keine Expertinnen zu finden. Auch als Fotograf werde ich Konferenzen mit rein männlichem Auditorium nicht mehr dokumentieren.

Solltest du tatsächlich Schwierigkeiten haben, helfen Portale wie Speakerinnen.org.

Selbiges gilt für Menschen mit Behinderung.
Bitte lade auch Menschen mit Behinderung ein, vor allem um über Themen zu sprechen die ausserhalb der Filterblase „Behinderung“ liegen.

Hier hilft das (von mir initiierte) Portal speakabled.com

Einfache Sprache

Im Zuge der digitalen Barrierefreiheit versuche ich in all meinen Artikeln, Postings und Beiträgen eine möglichst einfache Sprache zu verwenden. Dies erweitert das Publikum und macht meine Inhalte für möglichst viele Menschen zugänglich.

Hygiene und Maskenpflicht

Die Gesundheit meiner Kunden, meiner Angehörigen und meine eigene ist mir sehr wichtig, vor Ort möchte ich daher nicht über Masken diskutieren.
Vor allem bei der Fotografie lege ich absolut großen Wert darauf, dass alle, die nicht direkt im Set fotografiert werden, eine Maske tragen.
Solltest du den Mehrwert von Masken nicht sehen, dieses albern finden oder dich weigern eine Maske zu tragen, sehe gerne von einer Kontaktaufnahme ab.

Bei der Fotografie von einzelnen Portraits kann ich kontaktlose Fotografie mit 2m Abstand anbieten. Mehr dazu im Blogbeitrag: Fotografie in Zeiten von Corona.

Offenlegung

Seit Juli 2019 arbeite in Teilzeit für die Grüne Fraktion im bayerischen Landtag und habe mir damit ein Grundeinkommen organisiert. Wie es dazu kam habe ich im passenden Blogbeitrag ausformuliert: Mein Grundeinkommen, Markus Söder und die Grünen