Code of Conduct

Möglicherweise kennen Sie einen „Code of Conduct“ von Konferenzen und Veranstaltungen. Doch es gibt ihn auch für Unternehmen. Im Code of Conduct sind selbst auferlegte Verhaltensweisen und Regeln gesammelt und ausformuliert, nach denen das Unternehmen und seine Mitarbeiter*innen handeln sollten.
So eine Sammlung an Grundregeln finde ich spannend und so habe ich für mich selbst auch einen „Code of Conduct“ zusammen gestellt. Mehr oder weniger streng mache ich das zwar schon seit meiner Gründung 2008, aber nun möchte ich es ausformulieren und dadurch auch etwas strenger danach handeln.
Im hier folgenden sehen Sie meinen eigenen „Code of Conduct“ mit der bitte um freundliche Beachtung, vor allem wenn Sie mit mir zusammen arbeiten möchten.

Stand heute (07/2020) ist der „Code of Conduct“ noch neu und wird sukzessive weiter entwickelt. Auf Feedback, Ideen, Anregungen und Meinungen dazu freue ich mich sehr, gerne können Sie mich dazu kontaktieren.

AGB

Während dieser Code of Conduct weitestgehend eine Selbstverpflichtung ist, habe ich selbstverständlich auch offizielle Allgemeine Geschäftsbedingungen

PDF Allgemeine Geschäftsbedingungen
PDF Terms and Conditions

Freelens

Austausch und Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen ist wichtig. Daher bin ich Mitglied bei Freelens e.V.

Du/Sie

Wie spricht man potentielle Kunden und geschäftliche Partner*innen am besten an? Derzeit habe ich mich für eine Mischung entschieden.
Auf den Web-SEITEN, in denen es um konkrete geschäftliche Themen geht, wie zum Beispiel diese hier, werden Sie mit SIE angesprochen. Im Magazin geht es persönlicher zu, dort schreibe ich auch „flapsiger“, selbstbezogen und meinungsstark. Dort werden Sie in „DU“ Form angesprochen. Meiner Meinung nach ist das dort sympathischer und regt zur Diskussion an.

Social Media

Es ist allgemein üblich und auf fast allen Netzwerken etabliert, dass man sich in den sozialen Netzen mit „du“ anspricht. So handhabe ich das auch, so werden Sie auf Twitter, Instagram und auch bei LinkedIn in der Regel mit „du“ angesprochen.
Sollten Sie dies nicht wünschen, teilen Sie mir das gerne mit.

Ironie / Sarkasmus

Oft ist Ironie und Sarkasmus nicht einfach zu erkennen und gerade wenn nur das geschriebene Wort lesbar ist und man den betreffenden User nicht kennt, ist es oft nicht eindeutig fest zu machen.
Da ich aber großer Fan von Ironie bin, möchte ich das auch in Zukunft ungern missen.
Falls Sie einmal etwas bei mir lesen, von dem Sie nicht sicher sind, ob es ironisch gemeint ist: Gehen Sie am besten davon aus oder fragen Sie im Zweifel gerne nach. Im Gegenzug versuche ich uneindeutige Ironie und Sarkasmus vorzugsweise nur in Gesprächen zu benutzt und nicht mehr in allgemeinen Aussagen.

Faires Miteinander

Im Internet und im wahren Leben ist faires Miteinander sehr wichtig.
In meiner Kommunikation nach außen und in persönlichen Mails kommuniziere ich stehts auf Augenhöhe und respektiere andere genauso, wie ich selbst respektiert werden möchte.

In einem passenden Blogbeitrag habe ich dies einmal etwas ausführlicher notiert: In Die Kultur der Kommunikation im Internet beschreibe ich mein persönliches empfinden, wie sich die Kommunikation im Netz gewandelt hat.

Moralische Verantwortung

Als Freiberufler kann ich mir zum Glück selbst aussuchen, mit wem ich zusammen arbeiten möchte. Und mit wem nicht.

Keine Zusammenarbeit mit Nazis

„Politik und Geschäft hat nichts miteinander zu tun und sollte getrennt behandelt werden.“
So dachte ich die letzten Jahre und habe Politik und politische Statements aus meinem Business und meiner Kommunikation raus gehalten.

Seit einiger Zeit aber sehe ich das anders und finde ich es sogar wichtig, Haltung zu zeigen. Sich zu wehren und aufzustehen gegen Nazis, Faschisten und rechte Gewalt. Und vor allem nicht mit Nazis zusammen zu arbeiten.

Bitte sehen Sie von Anfragen und Kontaktaufnahmen ab, wenn Sie Sympathisant der AfD (und natürlich alles was rechts davon existieren mag) sind.

Gut und böse

Was „gut“ ist und was „böse“, ist oft ein dehnbarer Begriff und liegt zumindest in Teilen auch im Ermessen des Betrachters.
Für mich habe ich in den letzten Monaten entschieden, nicht mehr mit Firmen zusammen zu arbeiten, die von meinem Moralverständnis zu weit weg sind. Das ist sicher nicht immer ganz einfach und ich gebe zu, dass ich auch nicht immer alle Hintergründe und Verwicklungen kenne. Aber es ist ein Anfang.
Zusammenarbeit mit Axel Springer, Alkohol- und Tabakkonzernen oder Firmen, die der Waffenindustrie nahe stehen, versuche ich ab sofort zu vermeiden.
Diesen Grundsatz würde ich zumindest überdenken, wenn die angefragte Tätigkeit dazu beiträgt, die Firma näher an meine eigenen moralischen Werte zu rücken.

Pro Bono?

Bitte kontaktieren Sie mich nur, wenn Sie ernsthaftes Interesse an professioneller Zusammenarbeit haben und bereit sind, diese auch fair zu honorieren.
Bitte sehen Sie davon ab, mich nach kostenlosen oder Pro Bono Dienstleistungen zu fragen. Bereits heute unterstütze ich soziale Einrichtungen mit regelmäßigen Aktionen, Spenden oder Aufmerksamkeiten. Mehr dazu habe ich in der separaten Seite Engagement ausformuliert. Da ich selbst einige freie Projekte initiiert habe und sicherlich auch weitere kommen werden, können Sie auch mich unterstützen.

Parität und Inklusion auf Konferenzen

Bitte achten Sie als Veranstalter*in von Konferenzen auf ausgeglichene Podien.
Bei Konferenzen, Podiumsdiskussionen oder Vorträgen, auf denen ausschliesslich Männer sprechen, möchte ich nicht eingeladen werden. Im Jahre 2020 ist es nicht vorstellbar, keine Expertinnen zu finden.

Sollten Sie hier tatsächlich Schwierigkeiten haben, helfen Portale wie Speakerinnen.org.

Selbiges gilt für Menschen mit Behinderung.
Bitte laden Sie auch Menschen mit Behinderung ein, vor allem um über Themen zu sprechen die ausserhalb der Filterblase „Behinderung“ liegen.

Hier hilft das (von mir initiierte) Portal speakabled.com

Einfache Sprache

Im Zuge der digitalen Barrierefreiheit versuche ich in all meinen Artikeln, Postings und Beiträgen eine möglichst einfache Sprache zu verwenden. Dies erweitert das Publikum und macht meine Inhalte für möglichst viele Menschen zugänglich.

Hygiene und Maskenpflicht

Die Gesundheit meiner Kunden, meiner Angehörigen und meine eigene ist mir sehr wichtig, vor Ort möchte ich daher nicht über Masken diskutieren.
Vor allem bei der Fotografie lege ich absolut großen Wert darauf, dass alle, die nicht direkt im Set fotografiert werden, eine Maske tragen.
Sollten Sie den Mehrwert von Masken nicht sehen, dieses albern finden oder sich weigern eine Maske zu tragen, sehen Sie gerne von einer Kontaktaufnahme ab. Bitte kümmern Sie sich vor allem bei großen Projekten um ein funktionierendes Hygienekonzept und die Einhaltung der Maskenpflicht vor Ort.

Bei der Fotografie von einzelnen Portraits kann ich kontaktlose Fotografie mit 2m Abstand anbieten. Mehr dazu im Blogbeitrag: Fotografie in Zeiten von Corona.

Offenlegung

Seit Juli 2019 arbeite in Teilzeit für die Grüne Fraktion im bayerischen Landtag und habe mir damit ein Grundeinkommen organisiert. Wie es dazu kam habe ich im passenden Blogbeitrag ausformuliert: Mein Grundeinkommen, Markus Söder und die Grünen