5 Fragen an: Carina Kontio

In dieser Blogkategorie „5 Fragen an:“ stelle ich euch in unregelmäßigen Abständen interessante Personen vor. Sie erzählen hier jeweils ein paar Dinge über sich. Carina und ich kennen und schon eine Weile virtuell und haben uns vor fast einem Jahr auch real kennen gelernt, als ich zu Gast auf dem DFLA eingeladen war. Seit dem sind wir immer wieder in losem Kontakt, daher freue ich mich sehr dass sie sich heute hier vorstellt.

Wer bist du?

Carina Kontio

Was machst du beruflich?

Das frage ich mich manchmal auch (lacht). Ich bin nicht nur Redakteurin im Unternehmensressort des Handelsblatts, sondern irgendwie auch eierlegende Wollmilchsau.
Ich verantworte Sonderspeziale, helfe den Kollegen in der Vermarktung beim Schreiben der Konzepte, moderiere, suche spannende Rolemodels für meine Serie oder interessante Gäste für meinen Mindshift-Podcast – mein liebstes Baby im Job!

…und wie kam es dazu?

Mein berufliches Glück habe ich erst spät gefunden, denn meine Reise begann als Industriekauffrau bei einer mittelständischen Kerzenmanufaktur in Hessen. Eine kostbare und lehrreiche Zeit, die ich nicht missen möchte.
Für mein VWL-Studium und parallel dazu die Ausbildung an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft habe ich dann den Job an den Nagel gehängt – und mich auf ganz neue Wege in den Journalismus begeben.

Was ist dein größtes Geheimnis?

Ich habe keine größten Geheimnisse, weil ich sehr offen und transparent bin und sogar über meine Depression spreche und schreibe.
Wenn es ein kleines Geheimnis auch tut an dieser Stelle: ich kann überhaupt nicht gut mit scharfer Kritik im Job umgehen und heule dann meistens erstmal, sobald ich mich irgendwo in der Toilette einschliessen konnte.
Wenn ich mich dann wieder beruhigt und gesammelt habe, setze ich zur Verteidigung an – aber es kostet mich fast immer erstmal ein paar Tränchen.

Warum sollte man dich beauftragen?

Siehe 1) Ich bin ziemlich vielseitig, kann mich extrem schnell in alle Themen einarbeiten und verfolge mit großer Leidenschaft meine Lieblingsthemen.
Na ja, außerdem bin ich ohne Arroganz ziemlich gut in meinem Fach und noch dazu sehr nett und liebenswert und lustig. Reicht das?

Dein Tipp für uns lautet?

Geht heulen, wenn Euch danach ist. Immer. Danach ist’s besser!
Und noch ein nützlicher Tipp: Man muss nicht alles glauben, was man selber denkt. Der Gedanke hilft mir in sehr vielen Momenten in denen ich meine, nicht gut genug zu sein, nicht hart genug zu arbeiten, nicht dieses, nicht jenes genug zu sein…

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